Skifahrer setzen auf Sicherheit

In der Saison 2007/2008 über 410.000 Helme verkauft

Wien (PWK022) - Skihelme verkaufen sich gut: In der Saison
2007/2008 wurden bereits 411.000 Helme verkauft. "Für heuer erwarten wir 500.000 verkaufte Helme", erläuterte heute der Obmann des Bundesgremiums des Sportartikelhandels der Wirtschaftskammer Österreich, Ernst Aichinger. Derzeit tragen mit 61 Prozent noch mehr Snowboarder Helme als Skifahrer mit 43 Prozent. Auch bei Männern sind Helme beliebter als bei Frauen und auch mehr Einheimische als Touristen setzen auf Helme.

Laut der Skiunfallerhebung 2007/2008 des Österreichischen Skiverbandes kommt auf 29.411 Beförderungen ein Verletzter. Mit der Zunahme der Carverski ging auch das Verletzungsrisiko um 9% zurück:
1997/98 gab es noch 4,5 abtransportierte Verletzte pro 100.000 Personenbeförderungen, in der vergangenen Saison waren es nur mehr 3,4.

Ein Skifahrer, der 14 Tage pro Jahr Ski fährt, würde sich durchschnittlich einmal in circa 55 Jahren verletzen oder eine Person erleidet alle 769 Tage einen Unfall.

"Da sich Wintersport also nach wie vor größter Beliebtheit erfreut, sollte der Sicherheit auf den Skipisten größtes Augenmerk gewidmet werden", betont Aichinger.
Um Unfälle zu vermeiden, müssen neben einer richtig eingestellten und jährlich gewarteten Sicherheitsbindung auch entsprechendes rücksichtsvolles Verhalten auf der Piste, gute Kondition und richtige Selbsteinschätzung selbstverständlich sein.
Aichinger: "Durch das Tragen eines Helmes können schwere Kopfverletzungen verhindert werden. Besonders beim Snowboarden empfiehlt sich neben dem Tragen eines Helmes auch das Anlegen von Arm- und Rückenprotektoren." (IP)

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