Blecha: Pensionskürzer Mazal macht Pensionserhöhung madig

Größte Pensionserhöhung seit Jahren, Erhöhung auch für Neupensionisten, zusätzlich Einmalzahlung und Pflegegelderhöhung dürfen nicht schlechtgeredet werden!

Wien (SK) - "Schüssels Pensionskürzer Mazal machte in der gestrigen ORF-Sendung 'konkret' wider besseren Wissens das Pensionspaket madig", erklärte heute, Mittwoch, der Präsident des Pensionistenverbandes Österreichs, Karl Blecha. Blecha betonte gegenüber dem Pressedienst der SPÖ, "dass nicht schlecht geredet werden kann, was tatsächlich für die PensionistInnen bereits vor der Wahl auf Drängen der Pensionistenvertreter und von Bundeskanzler Faymann durchgesetzt und beschlossen wurde. ****

So wurde u.a. Folgendes durchgesetzt:

* Ein Vorziehen der Pensionserhöhung um zwei Monate.

* Eine Anpassung um 3,4 Prozent nach dem Pensionistenpreisindex, obwohl eigentlich nur 3,2 Prozent nach dem "normalen" Verbraucherpreisindex vorgesehen gewesen wären.

* Eine zusätzliche Einmalzahlung, sozial gestaffelt von 150 Euro für kleine Pensionen, abfallend auf 50 Euro für höhere Pensionen.

* Die Rücknahme des ungerechten Ausschlusses der Neupensionisten von einer Anpassung, die dank Mazal und Schüssel bis zu 23 Monate auf eine Erhöhung warten mussten: Auch Neupensionisten erhalten bereits im ersten Pensionsjahr eine Anpassung.

* Ein bundesweit einheitlicher Heizkostenzuschuss für Mindest-Pensionisten und

* nach langem wieder eine Erhöhung des Pflegegeldes um vier bis sechs Prozent.

Blecha dazu: "Diese Erfolge dürfen nicht schlecht geredet werden, auch das hätte Mazal sagen müssen und auch das hätte der der Objektivität unterliegende ORF berichten müssen!"

"Mazal hat auch verschwiegen, dass z.B. ein Ausgleichszulagenbezieher zwei 3,4-prozentige Pensionsanpassungen mehr bekommen hat, dass dieser 150 Euro netto als zusätzlichen Teuerungsausgleich erhielt, einen Heizkostenzuschuss von 210 Euro und keine Steuer zahlt", kritisierte Blecha scharf. "Dem stehen echte Nettokürzungen in der Regierungszeit Schüssels durch Anpassungen weit unter der Inflationsrate, durch Krankenkassenbeitragserhöhungen, Ambulanzgebühren, Selbstbehaltserhöhungen und durch andere soziale Grauslichkeiten, die der Herr Mazal miterfunden hat, gegenüber. Das war Pensionsraub, dem wir ein Ende gesetzt haben!"

Der PVÖ-Präsident betonte, dass mehr als die Hälfte der Pensionisten keine Steuer zahlt. "Und die, die Steuer zahlen müssen, zahlen leider dank Grasser zuviel! Deshalb hat der Pensionistenverband so vehement eine Steuerentlastung gefordert - mit einem niedrigeren Einstiegssteuersatz, einer Negativsteuer auch für Pensionisten und einem uneingeschränkten Pensionistenabsetzbetrag!" (Schluss) mb/mp

Rückfragehinweis: Andy Wohlmuth, Tel. 01 313 72 30, www.pvoe.at

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