SPÖ Seiser: Wohnbaureferent kennt sich in eigenem Referat nicht aus

Immer weniger Wohnungsneubau in Kärnten

Klagenfurt (SP-KTN) - Die Selbstbeweihräucherung des Herrn Scheuch bezüglich der Wohnbeihilfen in Kärnten stieß auf Unverständnis bei SPÖ-Klubobmann LAbg. Herwig Seiser, der daran erinnerte, dass die Anhebung eben dieser auf einen Antrag der SPÖ hin erfolgte. "Offensichtlich kennt sich Scheuch in seinem eigenen Referat nicht aus, wenn er meint, dass in Kärnten in den vergangenen Jahren mehr Sozialwohnungen denn je gebaut wurden", meint Seiser und verweist in diesem Zusammenhang auf die Fakten: "Gab es im Jahr 1999 noch 3.067 zugesicherte Wohneinheiten bei der Wohnbauförderung, so beläuft sich dieser Betrag im Jahr 2008 nur noch auf 1.939, was einem Minus von 32% entspricht. Wenn der Wohnbaureferent angesichts dieser Zahlen eine Steigerung ortet, lässt sich dies wohl nur als Realitätsverlust bezeichnen", so der SPÖ-Klubobmann, der die Arbeit in diesem Bereich noch lange nicht als erledigt sieht.

Die SPÖ Kärnten werde sich auch weiterhin sinnvoll für die Kärntner Mieterinnen und Mieter einsetzen und mit einem Beschluss ihres Antrages im morgigen Sozialausschuss könne der erste Schritt in die richtige Richtung gesetzt werden, erklärte Seiser. "Wer schnell hilft, hilft doppelt. Daher haben wir bereits einen Antrag zur Entlastung der Mieterinnen und Mieter eingebracht, der mehr Mietern als bisher den Anspruch auf Mietbeihilfe garantieren soll und die Anhebung der Wohnbeihilfen für Alleinerziehende, Mindestpensionisten und Ausgleichszulagenempfänger um 100 Euro, eine 100 %ige Einbindung der Betriebskosten in den Mietpreis sowie ein Wohnstartgeld in Höhe von 5.000 Euro für Jugendliche und Jungfamilien vorsieht."

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