Uwe Scheuch zu AK: Kärnten bei Wohnbeihilfen bundesweit im Spitzenfeld

Sozialpartner bei Lohnverhandlungen gescheitert - AK-Präsident bestätigt eigenes Versagen

Klagenfurt (OTS) - Der Kärntner Wohnbaureferent, BZÖ-LHStv. Dipl. Ing. Uwe Scheuch, betonte heute anlässlich einer Erhebung der Arbeiterkammer über die Wohnkosten, dass Kärnten im Bundesländervergleich bei den Beihilfen und im sozialen Wohnbau im Spitzenfeld liege. "Durch eine massive Verbesserung der Kärntner Wohnbeihilfe im Jahr 2008 ist es zu einer spürbaren Entlastung der Mieter sowohl im gemeinnützigen Wohnbau als auch im Bereich der Privatwohnungen gekommen. Durch die Anhebung der Einkommensgrenzen für die Berechnung der Wohnbeihilfe sowie durch die Einführung eines Betriebskostenzuschusses wurden die Mieter massiv besser gestellt. Ich habe für diese Maßnahmen acht Millionen Euro aus meinem Ressort mehr zur Verfügung gestellt, um für die Kärntnerinnen und Kärntner die Teuerungen etwa im Bereich der Lebensmittel auszugleichen", sagte Scheuch. Weiters seien in Kärnten in den vergangenen Jahren mehr soziale Wohnungen denn je gebaut worden.

Mit seinen heutigen Aussagen, wonach die Mieten im Vergleich zu den Einkommen steigen würden, habe AK-Präsident Goach sein eigenes Versagen bestätigt. "Es ist die Aufgabe der Sozialpartner, ordentliche Löhne für die Beschäftigten auszuverhandeln. Goach gesteht ein, dass er und die Arbeiterkammer in diesem Bereich gescheitert sind. Der AK-Präsident soll daher endlich dafür sorgen, dass die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer wieder höhere Löhne und Gehälter erhalten", so Scheuch abschließend.

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