Bohunice: Strache fordert Bekenntnis der Slowakei zu endgültiger Stilllegung

Wien (OTS) - FPÖ-Bundesparteiobmann HC Strache begrüßt, dass der zweite Reaktorblock in Bohunice nun doch nicht wieder in Betrieb genommen wird, befürchtet allerdings eine Verzögerungstaktik seitens der Slowakei. "Die Slowakei muss klipp und klar erklären, dass sie sich an die geltenden Verträge halten und den Reaktor endgültig stilllegen wird", forderte der FPÖ-Chef.

Bohunice sei einer der gefährlichsten Reaktoren Europas, führte Strache weiter aus. Eine Wiederinbetriebnahme käme einer fahrlässigen Gefährdung von Menschenleben gleich. Aber in der EU könne man seit geraumer Zeit eine Renaissance der Nuklearenergie mitverfolgen. Hier gelte es dringend gegenzusteuern. Österreich müsse sich daher auch auf europäischer Ebene eindeutig als AKW-Gegner positionieren. Unserem Land komme seit der Volksabstimmung über Zwentendorf hier eine Vorreiterrolle zu.

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