Katholikenzahl blieb ... (2)

Militärseelsorge bilanziert positiv

Sieben Wiedereintritte konnte im Jahr 2008 die österreichische Militärdiözese verzeichnen. Austritte wurden hingegen keine gemeldet. Für Militärbischof Christian Werner ist dies eine klares Indiz für die Qualität der seelsorgerischen Arbeit, die von den Militärpfarrern und ihren Mitarbeitern geleistet werde. "Wo glaubhaft und lebensnah Seelsorge betrieben wird und den Menschen Kirche als Heimat vermittelt wird, in der sie sich angenommen und aufgehoben wissen, so wie sie sind, wird die frohe Botschaft des Evangeliums spürbar", so der Militärbischof.

Wie aus der jüngsten Statistik des Militärordinariats hervorgeht, gehören 84,4 Prozent aller Bundesheer-Angehörigen der katholischen Kirche an. Damit liegt dieser Anteil weit über dem Bundesdurchschnitt von 67 Prozent und ist auch über die vergangenen zehn Jahre stabil geblieben. Als Bundesheer-Angehörige zählen sowohl aktive Soldaten wie auch zivile Angestellte.

"Tür der Kirche steht jedem offen"

Der Salzburger Generalvikar Hansjörg Hofer erklärte zur aktuellen Statistik: "Jeder Austritt ist für die Kirche schmerzlich. Umso mehr freuen wir uns, wenn immer mehr Menschen wieder den Weg zurück in unsere Gemeinschaft finden. Die Tür stehe jedem offen." Er wisse, durch viele Rückmeldungen, dass die Arbeit der Kirche in den Pfarren sehr geschätzt werde, so Hofer. Die Gläubigen seien äußerst dankbar für die Begleitung in verschiedenen Lebenssituationen. Das Evangelium Jesu Christi sei aktuell und schenke den Menschen Lebensmut. Gerade in der gegenwärtigen Unsicherheit in der Wirtschaft und am Arbeitsmarkt schätzten es die Menschen, wenn ihnen die Kirche mit ihrer Botschaft Mut macht, so der Generalvikar. (forts.mgl.) K200900319
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