Nuntius Farhat: "Mit vereinten Kräften" ... (2)

Fischer dankt Nuntius für "verdienstvolle Tätigkeit"

Bundespräsident Fischer dankte in seiner Ansprache beim Diplomatenempfang Nuntius Farhat für dessen "außerordentlich verdienstvolle Tätigkeit als Doyen des Diplomatischen Corps" in den vergangenen drei Jahren.
2008 sei ein Jahr großer Herausforderungen gewesen. Nun werde es etwa großer Anstrengungen bedürfen, um das Vertrauen in das "erschütterte internationale Finanzsystem" wiederherzustellen. Der Bundespräsident unterstrich die Bedeutung der staatenübergreifenden Zusammenarbeit, ohne die auch andere Probleme der Menschheit, wie jene im Bereich des Klimaschutzes, nicht gelöst werden könnten.
Seinen Sitz im Sicherheitsrat der Vereinten Nationen wolle Österreich nützen, um sein traditionelles Engagement für eine aktive Friedenspolitik, die Friedensbemühungen der UNO und den Schutz der Menschenrechte wahrzunehmen. Besonders stark möchte man sich von österreichischer Seite mit Afrika befassen, so Fischer. Es müsse mit vollem Einsatz an der Umsetzung der UN-Millenniumsziele zur Halbierung der Armut in aller Welt gearbeitet werden.
Blutvergießen im Nahen Osten beenden
Vor dem Diplomatischen Corps rief Bundespräsident Fischer zudem die Konfliktparteien im Nahen Osten erneut zu einem "sofortigen und nachhaltigen Waffenstillstand" auf. Österreich verfolge die Situation in Gaza "mit größter Sorge", so Fischer, der in den vergangenen Monaten Jordanien, Israel und die Palästinensischen Gebiete besucht hatte. Die vor wenigen Tagen im UN-Sicherheitsrat ohne Gegenstimmen beschlossene Resolution, die sowohl zu einem Abzug der israelischen Armee aus dem Gaza-Streifen als auch zu einem Ende der Bedrohung der Städte im Süden Israels führen soll, werde von Österreich nachdrücklich unterstützt, betonte der Bundespräsident. (ende) K200900321
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