Mobile Kinderkrankenpflege bewährt sich

Kürzere Spitalsaufenthalte und weniger Ambulanzbesuche

Bregenz (VLK) - Chronisch- und schwerkranke Kinder und Jugendliche erhalten in Vorarlberg durch die Mobile Kinderkrankenpflege eine besondere Hilfe. Ein aktueller Evaluationsbericht bestätigt die Wichtigkeit und den Wert dieses Angebotes, so Landeshauptmann Herbert Sausgruber und Gesundheitsreferent Landesstatthalter Markus Wallner heute, Dienstag, im Pressefoyer.

Kürzlich hat die Gesundheitsplattform die Fortsetzung des Angebotes in den nächsten Jahren beschlossen. Da die bisherige finanzielle Beteiligung der Gebietskrankenkassa entfällt, werden Land und Gemeinden das Projekt künftig zur Gänze finanzieren und stellen dafür im Jahr 2009 rund 140.000 Euro bereit, erläuterte Landeshauptmann Sausgruber.

Laut dem vorliegenden Zwischenbericht wurden im Zeitraum Oktober 2007 bis August 2008 53 Kinder von der Mobilen Kinderkrankenpflege betreut. Mehr als drei Viertel der Kinder konnten dadurch das Spital früher verlassen und bei mehr als der Hälfte konnte ein Ambulanzbesuch verhindert werden. Von den betreuten Kindern sind die zahlenmäßig stärksten Gruppen Frühgeborene sowie Kinder mit genetischen Erkrankungen, Herzerkrankungen und anderen chronischen Erkrankungen. Nach Altersgruppen hat es die Mobile Kinderkrankenpflege sehr häufig mit den Allerjüngsten zu tun: 31 Kinder waren bei Betreuungsbeginn im ersten Lebensjahr, 13 Kinder waren Ein- bis Fünfjährige.

Bei der Mobilen Kinderkrankenpflege betreuen speziell ausgebildete Kinderkrankenschwestern schwerkranke Kinder und Jugendliche zu Hause. LSth. Wallner: "Die Möglichkeit, daheim in vertrauter Umgebung zu sein, ist speziell bei jungen Patientinnen und Patienten von großer Bedeutung." Den Familien entstehen für die Mobile Kinderkrankenpflege keine zusätzlichen Kosten.

Auch Primar Bernd Ausserer vom Krankenhaus Dornbirn und Projektleiterin Sabine Österreicher unterstrichen die Vorteile dieses Systems. Die Mobile Kinderkrankenpflege gewährleistet den reibungslosen Übergang von der Spitalspflege in die häusliche Pflege bei gleichzeitig engem Informationsaustausch mit den behandelnden Ärzten.

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