ÖAAB-Tamandl: ÖBB-Postbus betrügt Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter um ihre Jobs

Manager kassieren fette Gagen - Belegschaft bezahlt dafür

Wien (ÖAAB Wien) - "Während Manager auch nach Ausscheiden aus dem Unternehmen ungeniert munter weiter kassieren und dem Unternehmen so das letzte Blut aussaugen, darf die Belegschaft für die Schlampereien der Vergangenheit mit dem Verlust ihrer Jobs bezahlen. Das ist eine Frechheit!", zeigt sich Gabriele Tamandl, ÖAAB-Spitzenkandidatin für die Wiener AK-Wahlen, empört. "Die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer werden am laufenden Band auf die Schaufel genommen."

"Das vor Kurzem abgelöste Management bekommt das volle Gehalt bis Vertragsende ausbezahlt - trotz Niederlegung der Arbeit - und die einfachen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter schauen durch die Finger? Das kann es nicht sein!", so ÖAAB-Tamandl.

Wenn schon eine Schließung drohe, müssen sofort Maßnahmen ergriffen werden, um die Belegschaft nahtlos in eine andere Beschäftigung übernehmen zu können. Sie dürfen nicht zuerst in Sicherheit gewiegt um dann einfach vor vollendete Tatsachen gestellt zu werden: die Kündigung. Arbeitslose gibt es in Wien bedauerlicherweise ohnehin bereits mehr als genug. "Das Management des ÖBB-Postbus muss die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die nicht übernommen werden können, sofort für Weiterbildungen freistellen. Außerdem soll das Unternehmen jedem seiner von Kündigung bedrohten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer 500 Euro geben, um Fortbildung in einem individuell gewünschten Bereich zu sichern. Es ist nicht akzeptabel eine ganze Belegschaft aus Willkür auf die Straße zu setzen", so ÖAAB-Tamandl weiter.

"Sich zuerst zu verspekulieren und es dann auf die Wirtschaftlichkeit des Standortes zu schieben, ist ein Affront, den wie immer die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer ausbaden müssen!", so Gabriele Tamandl.

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