Asylanträge: Strache: Lasche Asylpolitik Österreichs rächt sich

Besonderer Anstieg seit Amtsantritt Fekters

Wien (OTS) - Die lasche Asylpolitik Österreichs räche sich nun, meinte FPÖ-Bundesparteiobmann HC Strache zum Anstieg der Asylanträge. Ein interessantes Detail sei dabei, dass die Zahl besonders ab Juli gestiegen sei, also mit dem Amtsantritt von Innenministerin Fekter, die im morgigen Innenausschuss einiges zu erklären habe.

Es sei allerdings nicht weiter verwunderlich, wenn Österreich wieder vermehrt zur Anlaufstelle für Asylanten werde. "Das absurde Vorgehen im Fall Zogaj hat weit über die Grenzen Österreichs hinaus signalisiert, dass Asylmissbrauch hierzulande quasi als Kavaliersdelikt gilt und faktisch nicht geahndet wird", kritisierte Strache. Für jeden Scheinasylanten fänden sich grünlinke Berufsdemonstranten, die den Asylmissbrauch johlend unterstützen würden.

Hinzu käme eine gut funktionierende Asylindustrie. Das Asylwesen sei mittlerweile ein einträgliches Geschäft nicht nur für Schlepperbanden, sondern auch für gewisse NGOs und Rechtsanwälte geworden, die von vornherein aussichtslose Fälle durch alle Instanzen schleifen würden, um dann, nachdem sie das Asylverfahren so lange wie nur möglich verschleppt hätten, ein Bleiberecht zu fordern, kritisierte Strache. Das Agieren mancher Organisationen und Personen entspringe handfesten ökonomischen Interessenslagen. Man könne sich des Eindrucks nicht verwehren, dass diese gar kein Interesse daran hätten, dass es zu konkreten Lösungen komme, meinte Strache. Denn je mehr Asylwerber nach Österreich kämen, desto einträglicher würden die Geschäfte laufen.

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