Korun: "Hat Fekter Interesse an weiterer Verschleppung der Akte Zogaj?"

Geteiltes Asylverfahren für Familie keine Lösung

Wien (OTS) - "Nachdem bereits Arigona Zogaj und ihre Mutter in Österreich im Asylverfahren sind, soll dies auch für die übrigen Zogaj-Kinder gelten. Ein solches Vorgehen wäre nach dem Dublin-Übereinkommen möglich und zulässig. So bedauerlich die nicht rechtmässige Einreise der verzweifelten Kinder ist, Österreich kann und soll alle Asylanträge in einem prüfen und die Angelegenheit nicht weiter verkomplizieren", erklärte die Menschenrechtssprecherin der Grünen, Alev Korun. Die Ankündigung von Innenministerin Fekter, das Asylverfahren der Familie zu zersplittern, löst jedenfalls keine Probleme, sondern vergrößert sie und verlängert das Leid für die Familie. Die Konsequenz von Fekters Forderung wäre die nochmalige Abschiebung der kleinen Kinder - diesmal nach Ungarn. Es ist hoch an der Zeit, dass die Angelegenheit endlich in Österreich geregelt wird, sonst droht ein weiteres, jahrelanges Asylverfahren."

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