Scheele: Erschwerniszuschlag für die Pflege von Menschen mit geistigen und psychischen Behinderungen

Zusätzliche Mittel sind eine wichtige Erleichterung bei der Pflege von Angehörigen

St. Pölten, (SPI) - Seit Jahresbeginn kann bei bestimmten Personengruppen bei der Feststellung des Pflegebedarfes ein Erschwerniszuschlag angerechnet werden, der den Mehraufwand für die Pflege erschwerende Faktoren abgelten soll. Bei Menschen mit einer schweren geistigen oder psychischen Behinderung - insbesondere einer Demenzerkrankung -kann ein pauschaler Erschwerniszuschlag in der Höhe von 25 Stunden pro Monat angerechnet werden, bei schwerbehinderten Kindern und Jugendlichen sogar bis zu 75 Stunden. Entsprechend der Einstufungsverordnung zum Bundespflegegeldgesetz hat heute die NÖ Landesregierung in ihrer Sitzung die neue NÖ Pflegegeld-Einstufungsverordnung beschlossen. "Für die Betroffenen werden diese zusätzlichen Mittel eine wichtige Erleichterung bei der Versorgung ihrer Angehörigen sein", betont Soziallandesrätin Mag. Karin Scheele.****

Oft liegen im Rahmen der Pflege erschwerende Faktoren vor, insbesondere wenn sich Defizite des Antriebs, des Denkens, der planerischen und praktischen Umsetzung von Handlungen, der sozialen Funktion und der emotionalen Kontrolle als schwere Verhaltensstörung beim Pflegenden äußern. "Die Betreuung von Menschen mit einer schweren geistigen oder psychischen Behinderung ist harte, schwere Arbeit, weil sie ein außerordentliches Maß an Aufmerksamkeit und Unterstützung im Rahmen der Alltagsbewältigung erfordert. Dieser zusätzliche Betreuungsaufwand wird nun in Form des Erschwerniszuschlags stärker berücksichtigt", so LR Scheele abschließend.
(Schluss) ha

Rückfragen & Kontakt:

SPÖ-NÖ-Landtagsklub
Mag. Andreas Fiala
Pressesprecher
Tel: 02742/9005 DW 12794
Mobil: 0664 20 17 137
andreas.fiala@noel.gv.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NSN0001