Mölzer: Euro hat sich in derzeitiger Finanzkrise bewährt

Allerdings darf der Euro nicht länger ein "Teuro" sein - Wiedereinführung des Schillings wäre nur in Verbund mit D-Mark möglich

Wien (OTS) - Der Euro habe sich in der jüngsten Finanzkrise bewährt, sagte der freiheitliche EU-Abgeordnete Andreas Mölzer anläßlich der heutigen feierlichen Sitzung des Europäischen Parlaments zum zehnjährigen Bestehen der Gemeinschaftswährung. Dies müsse festgestellt werden, auch wenn die FPÖ damals vehement für die Beibehaltung des Schillings eingetreten war. "Denn jene EU-Staaten, die den Euro als Zahlungsmittel haben, wurden von der Krise weniger stark getroffen als jene EU-Mitglieder, die nicht Teil der Eurozone sind. Es bleibt zu hoffen, daß die Europäische Zentralbank den eingeschlagenen Weg fortführt und daß der Euro einen Schutz vor dem internationalen Spekulantentum bringt", erklärte Mölzer.

Allerdings, so der freiheitliche EU-Mandatar, dürfe nicht vergessen werden, daß der Euro auch zu übermäßigen Preissteigerungen, gerade bei Waren des täglichen Bedarfs, geführt habe und vielfach auch als "Teuro" bezeichnet werde. "Der Euro darf nicht länger ein Teuro sein. Deshalb aber die Wiedereinführung des Schillings zu fordern, wäre nicht richtig. Denn eine Wiedereinführung des Schillings wäre nur im Verbund mit der Bundesrepublik Deutschland möglich, weil der Schilling bekanntlich an die D-Mark gekoppelt war und damit von der bundesdeutschen Wirtschaftskraft profitiert hat", schloß Mölzer.

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