Autoimporteure fordern weiterhin staatliche Anreize für Neuwagenkauf

Wien (OTS) - Die österreichischen Automobilimporteure fordern weiterhin Maßnahmen zur Erneuerung des Fahrzeugbestandes und zur Ankurbelung des Fahrzeugabsatzes. Eine Ökoprämie, bislang in der Diskussion besser auch als Verschrottungsprämie bekannt, würde helfen, den Umstieg auf umweltfreundlichere und sicherere Fahrzeuge zu fördern und damit die Absatzbelebung in Gang zu setzen, führte Gerhard Pils, stv. Sprecher der Automobilimporteure, auf der jährlichen Bilanzpressekonferenz des heimischen Autohandels aus. "Viele produzierende Länder haben solche Prämien bereits erfolgreich eingeführt, Österreich sollte hier nicht ins Hintertreffen geraten", so Pils. "Auch Deutschland hat reagiert und eine solche Maßnahme beschlossen!"

Um den Markt kurzfristig und mit großer Wirkung zu beleben, sollte weiters die Normverbrauchsabgabe zumindest befristet ausgesetzt werden. Weitere sinnvolle Maßnahmen, um auch die gewerblichen Kunden zu erreichen, wäre laut Pils unter anderem die Wiedereinführung eines allgemeinen Vorsteuerabzuges für die Anschaffung und den Betrieb von Pkw und Kombifahrzeugen sowie die Valorisierung des Höchstbetrages für steuerliche Anschaffungskosten von Pkw und Kombi.

Unter der Voraussetzung, dass die Regierung entsprechende positive verkaufsfördernde Maßnahmen setze, rechnet der Verband der Automobilimporteure mit einem Gesamtmarkt 2009 zwischen 280.000 und 285.000 Fahrzeugen. Ansonsten sei mit einem Marktrückgang analog zu jenen anderer europäischer Länder zu rechnen.

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Geschäftsführer Arbeitskreis der Automobilimporteure
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