FPÖ-Haider zu Nichtraucherschutz: Gesetz schützt Gesundheit, gefährdet aber Arbeitsplätze

Anzeigen in Kauf zu nehmen für Wirte leichter zu verkraften als Umsatzeinbußen

Wien (OTS) - Seit nunmehr fast zwei Wochen gilt in Österreich das neue Antirauchergesetz. "Es schützt zwar die Gesundheit der Nichtraucher und hier vor allem jener, die in der Gastronomie tätig sind. Aber es zeigt sich anhand der Umsatzeinbußen bereits jetzt, dass es in der heimischen Tourismusbranche die Arbeitsplätze gefährdet. Immerhin berichten Wirte, die nicht die baulichen Notwendigkeiten umsetzen können, um eine Trennung vorzunehmen, von massiven Umsatzrückgängen in den ersten beiden Wochen."

Darauf machte heute der FPÖ-Tourismussprecher NAbg Mag. Roman Haider aufmerksam. Interessant sei die unterschiedliche Handhabe vor allem in Einkaufszentren. "Es ist verständlich, dass sich in manchen Konsum-Zentren die Wirte zusammenschließen, Anzeigen in Kauf nehmen und ihren Gästen auch weiterhin das Rauchen erlauben. Denn die Umsatzeinbußen sind wesentlich schwieriger zu verkraften als allfällige Strafen."

Der FPÖ-Tourismussprecher erinnerte abschließend daran, "dass dieses Gesetz sich in die Liste der Husch-Pfusch-Aktionen nahtlos einreiht. Die Wirte können sich die finanziellen Belastungen für Umbaumaßnahmen - auch angesichts der Konjunkturkrise - nicht leisten. Dazu kommt, dass eine EU-weite Regelung erwartet wird, die möglicherweise die österreichische Lösung, die erst seit nicht einmal zwei Wochen in Kraft ist, aufhebt. Eine Reparatur des Gesetzes - zum Wohle der Wirte, aber auch der Arbeitnehmer im Tourismusbereich ist notwendig. Was nützt der Nichtraucherschutz der Kellnerin im Gasthaus, wenn die Umsätze im Betrieb rasant zurück gehen, kaum mehr Gäste ins Lokal kommen und im Endeffekt ihr Arbeitsplatz dadurch gefährdet wird?"

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