Inversionswetterlage verlangt besondere Maßnahmen für gute Luft

Feinstaubreduktion durch richtiges Heizen und umweltfreundliche Mobilität

Bregenz (VLK) - Die Inversionswetterlage der letzten Tage hat die Feinstaubwerte grenzüberschreitend steigen lassen. Es ist daher notwendig, dass die 30+1 Maßnahmen zur Verbesserung der Luftqualität weiter konsequent umgesetzt werden. Umweltlandesrat Erich Schwärzler:
"Jeder Einzelne kann insbesondere durch fachgerechtes Heizen und umweltschonende Mobilität einen wichtigen Beitrag dazu leisten."

Ein sehr erfolgreiches Instrument zur Reduktion der Feinstaubemissionen aus Heizungsanlagen war und ist die zielgerichtete Information und Beratung vor Ort durch die Kaminkehrer. Die vor drei Jahren gestartete Aktion wird laut Landesrat Schwärzler auch heuer fortgesetzt. Die Neuauflage des begleitenden Folders "Richtig Heizen" ist soeben erschienen und enthält jetzt noch mehr nützliche Tipps und Hinweise für jeden Ofentyp; sie ist unter www.vorarlberg.at/umweltinstitut abrufbar.

In den kommenden Monaten werden von verschiedenen Unternehmen und insbesondere vom Landbus Unterland weitere Busse mit geschlossenen, hochwirksamen Partikelfiltern angeschafft. Neue Busse mit modernem Abgasstandard reduzieren die Emissionen von lungengängigen Feinstaubpartikeln um über 90 Prozent und jene von Stickoxiden um 75 Prozent. Auch CO2-Ausstoß und Treibstoffverbrauch sind viel geringer.

Erfreulich ist, dass die Gemeinden im Winterdienst feinstaubreduzierende Maßnahmen setzen. So wurden insbesondere die Qualität beim Straßensplitt verbessert und Geräte zur Naßausbringung von Streusalz angeschafft. "Ich danke den Gemeinden für diesen verantwortungsbewussten Winterdienst", so Landesrat Erich Schwärzler.

Ein weiterer Schwerpunkt ist das ECO-Drive-Konzept. Auf eine vorausschauende und umweltschonende Fahrweise wird künftig in der gesetzlich vorgeschriebenen Schulung für Stadt- und Landbus-Fahrerinnen und Fahrer besonders geachtet. In Zusammenarbeit mit der Wirtschaft wird die Ausdehnung der ECO-Drive-Initiative auf Berufskraftfahrer aller Branchen geprüft.

Auch die grenzüberschreitende Zusammenarbeit auf Ebene der Internationalen Bodenseekonferenz sowie mit den Ostschweizer Kantonen ist ein wichtiger Bestandteil des 30+1 Punkte-Programmes. Diese Kooperation soll weiter ausgebaut und vertieft werden, kündigt Landesrat Schwärzler an.

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