Glaser zu Josefinum Eberau: Rechtsstaat siegt über politische Willkür

Nießl und Resch vom Unterrichtsministerium bloßgestellt

Wien (ÖVP-PK) - "Ich freue mich, dass sich der Rechtsstaat gegenüber der politischen Willkür im Burgenland letztlich durchgesetzt hat." Das stellte ÖVP-Abg. Franz Glaser zur heute bekannt gegebenen Genehmigung der katholischen Privatschule "Josefinum" in Eberau fest. ****

"Das Unterrichtsministerium hat damit die ursprüngliche Ablehnung durch den burgenländischen Landesschulrat als parteipolitisch motivierte Blockadeaktion bloßgelegt. Landesschulratspräsident Hans Nießl und der geschäftsführende Präsident Gerhard Resch sollten sich spät jetzt darüber klar seinen, dass sie sich nicht über den Rechtsstaat stellen können", betonte Glaser.

"Die Vorbereitungsarbeiten für die Schule werden sicher nicht einfach. Durch die Verhinderung des Schulbetriebs im September war ein kontinuierlicher Übergang von der öffentlichen auf die private Hauptschule nicht möglich. Vom Landesschulrat unter Nießl und Resch erwarte ich mir daher für die Zukunft jenes Engagement und jene Kooperation, wie sie allen anderen Schulen des Landes entgegengebracht wird", sagte Glaser.

"Eine Hauptschule in Eberau ist nicht nur ein unverzichtbares Teil des Bildungsangebots im unteren Pinkatal. Das Josefinum hat darüber hinaus die Chance, ein Modellprojekt für grenzüberschreitende Kooperation auf dem Bildungssektor zu werden. Das Interesse unter Eltern und Schülern in den angrenzenden ungarischen Gemeinden ist hoch. Die enge Kooperation mit der Diözese Eisenstadt ist außerdem eine optimale Voraussetzung für einen qualitativ hochwertigen Schulbetrieb", so Glaser.

Einen besonderen Dank richtete er an Diözesanbischof Paul Iby, "Er hat sich trotz politischer Anfeindungen stets hinter das Projekt Josefinum gestellt. Die Diözese Eisenstadt wird durch die Unterstützung der katholischen Schulen im Land auch weiterhin ein wichtiger Teil des Bildungssystems bleiben", ist Glaser überzeugt. (Schluss)

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