ÖAMTC: Verkehrssektor liegt auf Kyotokurs

Ohne statistische Zurechnung des Tanktourismus hat Österreich bereits 2007 Kyoto-Vorgaben erfüllt

Wien (OTS) - "Die Zahlen des Umweltbundesamtes belegen, dass sich Österreich spätestens seit 2007 im Verkehrssektor klar auf Kyoto-Kurs befindet", sagt der Chef der ÖAMTC-Interessenvertretung, Mario Rohracher. Ohne die statistische Zurechnung des Tanktourismus erfüllt Österreich seit 2007 das Kyoto-Ziel für den Verkehrssektor. "Die Zahlen gehen kontinuierlich zurück und die Maßnahmen im Verkehrssektor greifen. Das muss anerkannt werden. Es ist Zeit, die Unkenrufe einzustellen", so Rohracher. Gefragt sind aber weiterhin wirtschaftliche Anreize für eine energieeffiziente Mobilität. Der ÖAMTC fordert aus diesem Grund:

* Eine rasche Umsetzung von niedrigeren Verbrauchsgrenzwerten für Neufahrzeuge. Es muss klare Rahmenbedingungen seitens der EU für die Automobilindustrie geben.

* Die Hersteller müssen die Trendumkehr zu sparsameren Fahrzeugen dringend vollziehen. Weniger Verbrauch statt mehr PS muss die Devise sein.

* Mittelfristig ist in die jährliche Besteuerung von neu zugelassenen Fahrzeugen eine CO2-Komponente einzubauen. Gleichzeitig soll die NoVA (Normverbrauchsabgabe) abgeschafft werden. Dies kann, wie vom ÖAMTC kürzlich vorschlagen, auch gestaffelt erfolgen.

* Weiterhin Beimischung von Biosprit, allerdings ausschließlich unter Einhaltung von Nachhaltigkeitskriterien für Anbau, Herstellung und Transport.

* Breite Förderung von Spritspartrainings für alle Kraftfahrer, wie sie derzeit vom ÖAMTC in Kooperation mit dem Lebensministerium angeboten werden.

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