ÖH: Verwirrungen um Studiengebühren gehen weiter

Al-Mobayyed kritisiert, dass Verordnung nicht überarbeitet wurde

Wien (OTS) - "Schon bald beginnt für Österreichs Studierende das neue Semester in dem erstmals die Neuverordnung für die Studiengebühren gilt. Viele unserer Kolleginnen und Kollegen sind jedoch völlig ratlos, in welche Schublade sie mit dieser Neuregelung nun fallen", kritisiert der Vorsitzende der ÖH Bundesvertretung Samir Al-Mobayyed die Situation angesichts der Einhebung der Studiengebühren für das neue Semester. "Viele finden sich in den neuen Regelungen nicht zu Recht, weil sie mit der Nachweissituation nicht vertraut sind. Hier braucht es eine umfassende Aufklärung und Information von Seiten des Ministeriums und den Universitäten", fordert der Studierendenvertreter.

Die Universitäten bemühen sich dieser Pflicht nachzukommen, dennoch bleiben viele offene Fragen. "Jede und jeder Studierende muss sich fragen: Trifft für mich einer der Ausnahmegründe zu? Welche Nachweise muss ich erbringen? Nach diesen Fragen ist immer noch nicht klar, ob die Nachweise und Erlasstatbestände auch anerkannt werden. Ein weiteres Problem kann entstehen, wenn ein Nachweis erst verspätet erbracht werden kann: In diesem Fall müssen Studierende die Studiengebühren erst vorstrecken und bekommen den Betrag rückerstattet, wenn der Nachweis akzeptiert wird", erläutert Samir Al-Mobayyed die verwirrende Situation. Diese undurchsichtige Lage hat die ÖH bereits vorhergesehen und deshalb nach der Begutachtung der Ministeriumsverordnung in einer Stellungnahme Verbesserungsvorschläge eingebracht. "Leider wurden diese Anregungen wie auch jene von anderen Expertinnen und Experten nicht in die neue Verordnung eingearbeitet", bedauert der ÖH-Vorsitzende abschließend und schlägt als Lösung zum wiederholten Mal eine generelle Abschaffung der Studiengebühren vor.

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