GlaxoSmithKline spendet Medikamente für Gaza-Opfer

Wien (OTS) - GlaxoSmithKline spendet jährlich an die 4 % des Gewinns vor Steuern für humanitäre Zwecke. Fast 80 % der Spendensumme von 412 Mio. Euro im Jahr 2007 sind auf Produkte entfallen. Der Anteil für Soforthilfe variiert von Jahr zu Jahr, je nach Häufigkeit von Wirbelstürmen, Erdbeben, Überflutungen, usw. und deren Auswirkung auf die Gesundheit der betroffenen Bevölkerung.

Es gibt jedoch auch Katastrophengebiete, die auf langfristige und strategische Hilfe angewiesen sind. Die humanitäre Krise in Gaza und Westjordanland zählt zu den langwierigsten in der Geschichte der Menschheit. GSK liefert seit langem regelmäßig Medikamente an die Zivilbevölkerung, die derzeit wieder durch Luftangriffe bedroht wird. Anfang Jänner 2009 waren es beispielsweise zwei Container mit Tausenden GSK-Packungen Antibiotika und Basismedikamenten von beachtlichem Wert. Die Hilfsorganisation ANERA (American Near East Refugee Aid) schätzt, dass im Rahmen des derzeitigen Hilfsprojekts rund 250.000 Menschen erreicht werden können. Diese Hilfe ist dringend notwendig, denn die Anzahl der unterernährten und chronisch kranken Kleinkinder steigt ständig.

Medikamentenspenden sind limitiert, benötigen eine straffe Organisation und unterliegen strengen Richtlinien. Regierungen und Hilfsorganisationen wenden sich im Notfall direkt an die lokale Niederlassung oder an das Community Partnership Team in der GSK-Zentrale in London. Beide entscheiden gemeinsam über Höhe und Art der Produktspenden bzw. über die Freigabe von finanziellen Mitteln. Die Verteilung der Produktspenden erfolgt durch nichtstaatliche Organisationen (NGOs), internationale Gesundheitsorganisationen der öffentlichen Hand wie WHO (World Health Organization) und PAHO (Pan American Organization for Public Health) und/oder das Gesundheitsministerium selbst. Einige ausgewählte Partnerorganisationen wie AmeriCares, Direct Relief, InterChurch Medical Assistance, MAP International und Project Hope haben ein Lager mit GSK-Medikamenten und können dadurch im Katastrophenfall besonders rasch und unbürokratisch reagieren.

2008 beim Zyklon in Myanmar (Burma) hat GSK beispielsweise gratis Antibiotika und Basismedikamenten geliefert und mit rund 75.000 Euro die ärztliche Versorgung sowie Lebensmittel und Unterkünfte für mehr als 100.000 Kinder und deren Familien finanziert. Beim Erdbeben in China im selben Jahr wurden neben Antibiotika und sonstigen Arzneimitteln vor allem Blutkonserven benötigt. GSK MitarbeiterInnen haben auf freiwilliger Basis Blut gespendet und GSK Hong Kong/China hat das Rote Kreuz mit über 1 Million Euro finanziell unterstützt.

GSK ist sich dessen bewusst, dass eine ausreichende Versorgung mit Medikamenten im Fall von Naturkatastrophen eine wichtige Rolle spielt. Der neue Vorstandsvorsitzende von GlaxoSmithKline, Andrew Witty, hat bei seinem Amtsantritt im Mai 2008 bestätigt, dass GSK auch weiterhin aktiv durch Medikamente und Impfstoffe, durch die Zusammenarbeit mit Hilfsorganisationen und Gesundheitseinrichtungen und nicht zuletzt durch Spenden für humanitäre Zwecke zur Lösung der weltweiten Gesundheitsprobleme beitragen wird.

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