VP-Praniess-Kastner: Immer mehr WienerInnen geraten in die Schuldenfalle

SP-Stadtregierung muss effektiv gegensteuern - zusehen genügt nicht

Wien (VP-Klub) - Besorgt zeigt sich LAbg. Karin Praniess-Kastner, ÖVP-Mitglied im Wiener Sozialausschuss, über die von der Wiener Schuldnerberatung veröffentlichten Prognosen für das Jahr 2009. "Wenn die ExpertInnen bereits in den ersten Monaten mit einem Zuwachs von 20 Prozent rechnen, so zeigt dies einmal mehr, dass der Zustrom seit Jahr und Tag ungebrochen anhält. Die zuständige Sozialstadträtin scheint dieser negative Trend, der tausende Personen jährlich in die Armut treibt, nicht sonderlich zu beunruhigen, sonst hätte die Stadt Wien beispielsweise schon längst die Präventionsangebote an den Schulen massiv ausgebaut", kritisiert die VP-Abgeordnete.

Worauf wartet die SPÖ in Sachen Armutsbekämpfung?

Sozialpolitik quasi "erste Reihe fußfrei" zu betreiben, schade der Bevölkerung, so Praniess-Kastner. "Statt den starken Zustrom zur Sozialhilfe und anderen Leistungen als Alarmzeichen zu erkennen und entsprechende Schritte gegen diesen Trend zu unternehmen, nimmt Stadträtin Wehsely die Situation einfach als gegeben hin. Das kann es ja nicht sein. Hier muss rasch gegengesteuert werden, um die Armut in Wien effektiv zu bekämpfen", fordert Praniess-Kastner.

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