ÖVP Wien fordert Steuerzuckerl bei Betriebsansiedelungen am Flugfeld Apern

Stadt muss aktiver bei Beschaffung von Arbeitsplätze sein - Erlass von Kommunalsteuer gefordert

Wien (VP-Klub) - "Gerade in der momentanen wirtschaftlichen Lage
ist es eine unerlässliche Aufgabe der Stadt Wien, Impulse für den Arbeitsmarkt dieser Stadt zu schaffen. Einer dieser Impulsgeber kann und muss nun endlich das Flugfeld Aspern werden", so der Planungssprecher der ÖVP Wien, LAbg. Alfred Hoch. Die Stadt solle etwa die Kommunalsteuer für 5 Jahre einfieren und auf die Entrichtung der Grundsteuer verzichten, so Hoch.

"Ebenso wichtig ist die rasche Ansiedelung von Forschungsclustern in dieser Gegend. Europa - besonders Österreich - liegt in Sachen alternative Antriebsmöglichkeiten bei Automobilen weit hinter asiatischen Staaten. Die Chance, eigene Möglichkeiten in diese Richtung zu erforschen, zu entwickeln und so der Automobil(zuliefer)industrie neuen Aufwind zu verschaffen, darf auf keinen Fall verschlafen werden", so der Hoch weiter. In diesem Zusammenhang sollte schon bei Flächenwidmungsverfahren im Sinne der Betriebsansiedelung vorgegangen werden.

Um das beste aus der momentanen Lage in Aspern zu machen, schlägt Gabriele Tamandl, ÖAAB-Spitzenkandidatin für die Wiener AK-Wahl, folgende Maßnahmen vor: "Unter anderem muss es zu einer Ausweitung der Bildungskarenz kommen - nur dann sind Weiterbildungsmaßnahmen jenseits der Arbeitslosigkeit möglich", so Tamandl. "Außerdem fordere ich, dass Unternehmen mehr in die individuelle Weiterbildung ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter investieren können, wie etwa 500 Euro steuerfrei - in Anlehnung an die geplante Beteiligung durch das Unternehmen an den Kinderbetreuungskosten. Weiters erneuert Tamandl die Forderung nach verpflichtender Berufsinformation in den Höheren-und Pflichtschulen. "Viele innovative Berufe werden auch aus mangelnder Bekanntheit nicht ergriffen. Damit geht wertvolles Talent der Jugend und Potential für die Wirtschaft verloren", so Tamandl abschließend.

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