SP-Hora: U 6-Verlängerung seit 2003 im Masterplan Verkehr verankert

Projekt zu keinem Zeitpunkt obsolet - Politische Legendenbildungen fehl am Platz

Wien (SPW-K) - "Erstaunt" über die jüngsten, teilweise irreführenden Aussagen im Zusammenhang mit der Verlängerung der U-Bahnlinie U 6 im Norden Wiens zeigte sich Montag der Verkehrssprecher der Wiener SPÖ und Vorsitzende des Verkehrsausschusses des Wiener Gemeinderates, SP-Gemeinderat Karlheinz Hora. "Die Verlängerung der U 6 in den Norden von Floridsdorf ist im 2003 beschlossenen Wiener Masterplan Verkehr verankert und war zu keiner Zeit obsolet. Wenn nun die Wiener ÖVP in der Öffentlichkeit den Eindruck zu erwecken versucht, sie habe dieses Vorhaben gerettet, so entspricht das in keiner Weise den Tatsachen", stellte Hora in einer Aussendung des Pressedienstes der SPÖ Wien klar.

Hora erinnerte daran, dass allein in der Prioritätenreihung in jüngerer Zeit andere U-Bahnprojekte - Verlängerung der U 1 in den Süden Wiens sowie der U 2 nach Seestadt-Aspern sowie nach dem Süden ins Arsenal - gewissermaßen vorgezogen worden wären und sich bereits zum Teil bereits in Umsetzung befänden. Hora: "Die Stadt hat das Projekt der U 6-Verlängerung niemals gestrichen, sondern bezüglich der Umsetzung stets auf die Notwendigkeit weiterer entsprechender Untersuchungen hinsichtlich der zu erwartenden Siedlungs- und Wirtschaftsentwicklung, des Pendler-Verkehrs und des möglichen zusätzlichen Fahrgastaufkommens des öffentlichen Verkehrs hingewiesen - und damit den Intentionen des Masterplan Verkehrs und des Stadtentwicklungsplanes entsprochen", betonte der Gemeinderat.

Durch die nun fixierte Umsetzung weiterer Vorhaben im Wohn- und Wirtschaftsbereich im Bezirk selbst sowie im Umland sowie die Realisierung des neuen Gesundheitszentrums Krankenhaus Nord sei, so Hora weiter, in Zukunft eine spürbare Zunahme des Verkehrsaufkommens in Floridsdorf zu erwarten. Unter diesem Blickwinkel prüfe nun die Stadt eingehend die Umsetzung das Projekt der U 6-Verlängerung unter finanzieller Beteiligung des Bundes im Rahmen der 5. Ausbauphase des Wiener U-Bahnnetzes. "Das ist in sachlicher Hinsicht die derzeitige Situation, politische Legendenbildungen sind deshalb fehl am Platz", schloss Hora. (Schluss)

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