ÖVP Wien: Ausbau der Kinder- und Jugendpsychiatrie muss rascher voranschreiten

Verweis auf künftiges Krankenhaus Nord bringt Kindern 2009 keine adäquate Behandlung

Wien (VP-Klub) - In Zusammenhang mit den Aussagen von Primarius Gössler zu den Verhaltensstörungen bei Kindern und Jugendlichen betonen LAbg. Ingrid Korosec und LAbg. Karin Praniess-Kastner, ÖVP-Mitglieder in der gemeinderätlichen Untersuchungskommission zur Wiener Psychiatrie, dass hier höchste Eile beim Ausbau der Kapazitäten der Kinder- und Jugendpsychiatrie geboten sei.

Sowohl Prof. Friedrich als auch Primarius Gössler und Prof. Popow hätten in ihren Aussagen vor der Untersuchungskommission einhellig an die Wiener Stadtregierung appelliert, rasch die notwendigen Kapazitäten bereitzustellen. "Vor dem Hintergrund dieser Äußerungen verwundert es umso mehr, dass die zuständige Stadträtin den Ernst der Lage bisher nicht erkannt hat und, so wie Generaldirektor Marhold letzte Woche, auf das Phantomspital ’Krankenhaus Nord’ verweist, bei dem noch nicht einmal mit dem Rohbau begonnen wurde", kritisiert Korosec.

"Besonders Prof. Popow hat klar dargelegt, dass die derzeitige Versorgungssituation bei den Kindern dringend verbessert werden muss. Wenn Kinder, die von Autismus betroffen sind, ein Jahr auf einen Termin für die Erstbegutachtung warten, dann zeigt dieser Zustand mehr als deutlich, dass die SP-Stadtregierung viel wertvolle Zeit verstreichen hat lassen", ergänzt Praniess-Kastner.

Bleiben die Kinder aufgrund der Ressourcenknappheit weiterhin unbehandelt, so würde sich hier ein großes Problem für die Zukunft manifestieren. "Gerade bei Kindern kann auf keinen Fall länger zugewartet werden. Das muss auch der Wiener Stadtregierung einleuchten", so Korosec und Praniess-Kastner abschließend.

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