Gezielte Zusammenarbeit im Betreuungs- und Pflegenetz

Fachmesse "intercura" und zwei Symposien als nächste Veranstaltungsschwerpunkte

Bregenz (VLK) - Das Pflege- und Betreuungsangebot für betagte Menschen in Vorarlberg ist so gut wie das Zusammenspiel der verschiedenen Dienstleister. Deshalb fördert das Land die Weiterentwicklung des "Betreuungs- und Pflegenetzes Vorarlberg", um die Zusammenarbeit künftig noch besser zu planen und abzustimmen, so Landesrätin Greti Schmid und connexia-Geschäftsführer Martin Hebenstreit heute, Freitag, im Landhaus.

"Weder Pflegeheime noch mobile Dienste entfalten ihre Qualität als isolierte Inseln, die Stärke des Systems liegt in der Kooperation", erläuterte Schmid den Zweck der von ihr im Jahr 2001 gegründeten Plattform. Diese verbindet Land, Gemeindeverband und die wichtigsten Institutionen: ARGE Heim- und Pflegeleitungen, ARGE Mobile Hilfsdienste, Betreuungspool Vorarlberg, Bildungshaus Batschuns, connexia - Gesellschaft für Gesundheit und Pflege, Hospizbewegung und Hauskrankenpflege.

In den letzten Jahren stand die Entwicklung und Umsetzung von Strategien zur langfristigen Sicherung der Betreuung alter Menschen im Vordergrund. Dazu gehören z.B. das Modell der Vorsorgehausbesuche "Unabhängig Leben im Alter", der Betreuungspool oder das Pflege- und Betreuungsmodell Vorarlberg.

Nächste Aktivitäten des "Betreuungs- und Pflegenetzes Vorarlberg" sind zwei Symposien "Vom Pflegeheim zum sozialen Zentrum" (13. und 21. Jänner 2009) und der Auftritt auf der "intercura" - Messe für Pflege und Rehabilitation (5. - 7. März 2009 in Dornbirn).

Auf der "intercura" werden rund 5.000 Fachbesucherinnen und -besucher aus Gesundheits- und Sozialbetreuungsberufen, aber auch Menschen mit Behinderung und pflegende Angehörige erwartet. Neben dem Ausstellungsprogramm gibt es kostenlose Fachvorträge oder Workshops für pflegende Angehörige. Am Stand des Netzwerkes selbst gibt es alle Informationen rund um die einschlägigen Dienstleistungen, die im Land angeboten werden, sowie ein interessantes Rahmenprogramm.

Die Fachsymposien im Jänner gelten den Schwerpunkten Angehörigenarbeit und Einbindung Ehrenamtlicher.

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