DENZEL: Autogipfel der Regierung hilft Fahrzeughandel vorerst nur wenig!

Mit einer Verschrottungsprämie nicht warten, bis Arbeitsplätze im Fahrzeughandel und Gewerbe verloren gehen!

Wien (OTS) - Der gestern Nachmittag durch die Regierung
einberufene Autogipfel hat die berechtigten Forderungen des österreichischen Fahrzeughandels nur wenig berücksichtigt, obwohl Betriebe bereits seit Monaten mit Rückgängen bei den Verkaufszahlen um bis zu 30% zu kämpfen haben. Vor allem kleinere und mittlere Betriebe, welche in den letzten Jahren erheblich investiert haben, benötigen für ihren Fortbestand eine wesentliche Marktbelebung.

DENZEL Vorstandssprecher Ing. Alfred Stadler und Teilnehmer am Autogipfel: "Uns ist klar, dass die heimischen Autozuliefererfirmen von der Krise bereits stärker betroffen sind als der Fahrzeughandel. Das darf aber kein Grund sein, rund 70.000 Arbeiter und Angestellte im Fahrzeughandel und Gewerbe im Regen stehen zu lassen! Wichtig wäre es, jetzt rasch den Autokauf mit aktiven Maßnahmen wieder in Schwung zu bringen, um Arbeitsplätze zu sichern!"

Unverständlich ist vor allem die Ablehnung einiger Minister, den Autohandel in Österreich mit einer Verschrottungs- oder Ökoprämie zu beleben. Diese Ökoprämie würde durch die zusätzlichen Einnahmen an MWSt. und NoVA bei gesteigertem Neuwagenverkauf sogar Mehreinnahmen für den Finanzminister bedeuten und darüber hinaus ökologisch wertvoll sein. Ein altes Gebrauchtfahrzeug emittiert 100x mehr schädliche Abgase als ein modernes umweltfreundliches Fahrzeug. Einer wie von vielen geforderten Abschaffung oder Veränderung der NoVA wurde, zumindest am Autogipfel, ebenso eine Absage erteilt.

Zahlreiche EU-Länder wie Italien, Spanien, Portugal, Frankreich und auch Deutschland haben bereits derartige finanzielle Kaufanreize geschaffen und sehr positive Ergebnisse damit erzielt. Von einem Alleingang Österreichs, wie von Wirtschaftminister Mitterlehner angeführt, kann daher keine Rede sein. Stadler dazu: "Die Einführung einer Verschrottungsprämie oder anderer verkaufsbelebender Maßnahmen im europäischen Einklang darf nicht bedeuten, dass Österreich wartet, bis für alle EU-Länder Einigkeit erzielt ist. Am 16. Jänner findet in Brüssel ein Beratungsgipfel statt, welcher sich unter anderem auch mit der Situation am Automobilsektor befasst. Es ist zu hoffen, dass es hier rasche Entscheidungen in Richtung unserer Forderungen gibt und dass sich Österreich an die, in bereits anderen Ländern beschlossenen, Maßnahmen unmittelbar anschließt.

Sehr positiv sieht DENZEL Vorstand Stadler das Bekenntnis der Regierung zu einer Verbesserung der Kredit- und Leasingvergabe durch die Banken. Stadler: "Damit ist zumindest ein wichtiger Punkt unserer Forderungen positiv erkannt worden! Jetzt wird man sich in der Praxis ansehen müssen, ob sich die Situation tatsächlich verbessert!" Die Schaffung von Arbeitsgruppen unter Teilnahme von Vertretern des heimischen Fahrzeughandels zur Ausarbeitung von Detailmaßnahmen wird positiv angenommen.

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