SPÖ-Präsidiumsklausur: Heinisch-Hosek - SPÖ setzt Maßnahmen gegen Frauenarbeitslosigkeit

Zahlreiche Initiativen sorgen für mehr Fairness in der Arbeitswelt

Salzburg (SK) - Der Einkommensbericht des Rechnungshofes zeigt einmal mehr, dass die Gehaltsunterschiede zwischen Männern und Frauen auseinanderklaffen. Für Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek haben daher zwei Themen in diesem Jahr besondere Priorität:
Arbeitsmarkt und die bessere Vereinbarkeit. ****

Um mehr Sicherheit für Frauen am Arbeitsmarkt zu erreichen und Einkommen, von denen man leben kann, wurde festgelegt, dass die Hälfte der Mittel für aktive Arbeitsmarktpolitik Frauen zugute kommen sollen. Ziel ist, dass die Frauen durch Qualifizierungsmaßnahmen gar nicht erst aus dem Arbeitsmarkt hinausfallen, oder zumindest rasch wieder in diesen integriert werden können.

Zusätzlich werden jährlich 75 Mio. Euro für Beschäftigungsmaßnahmen mit dem Schwerpunkt Frauen als Teil des Konjunkturprogramms zur Verfügung gestellt. Und als erster Schritt startet eine regionale Qualifizierungsoffensive für Fachkräfte, von der 3.000 Frauen profitieren werden. Auch werde das Programm "FiT -Frauen in die Technik" weitergeführt, mit dem über 2.000 Frauen für technische Berufe qualifiziert werden. Weiters sprach sich Heinisch-Hosek im Rahmen der SPÖ-Präsidiumsklausur in Salzburg dafür aus, dem Wiener Beispiel zu folgen und Arbeitsstiftungen ähnlich dem WAFF in allen Bundesländern zu installieren.

Die zweite Schiene, die die Frauenministerin forciert fahren möchte, ist die bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Hierzu sei mit der Kindergartenoffensive und den 15a-Vereinbarungen mit den Ländern schon viel geschehen. 6.000 neue Betreuungsplätze sollen damit jährlich geschaffen werden. Weitere Schritte sind nun das einkommensabhängige Kindergeld und die Einführung des Papamonats, um durch beide Maßnahmen "Anreize zu geben, damit mehr Väter Betreuungszeit mit ihrem Kind verbringen". Und auch das verpflichtende Gratiskindergartenjahr werde dazu beitragen, dass die Betreuungssituation für viele Frauen verbessert wird.

SPÖ setzt auch mit dem Konjunkturpaket Maßnahmen für Frauen

Im Konjunkturprogramm liege der Schwerpunkt bei Infrastrukturmaßnahmen, die, so betonte Infrastrukturministerin Doris Bures, auch Frauen zugute kommen. Einerseits durch bessere Mobilität von Frauen und damit etwa einer besseren Erreichbarkeit von Arbeitsplätzen. Andererseits durch den Bau von Schulen, wie das im Konjunkturprogramm vorgesehen ist, und das verbessert die Ausbildung und Zukunftschancen auch von Frauen. (Schluss) up

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