Klubobmann Steinkellner: FPÖ verlangt mehr Einsatz für neue Medizinuniversität

"Die Zeit für die Anamnese dauert zu lange. Wir brauchen die Therapie, um dem Ärztemangel abzuhelfen!"

Linz, 9.1.2009 (OTS) - "Es ist interessant, dass die Gesundheitslandesrätin plötzlich drauf kommt, in Linz wäre eine Medizinuniversität notwendig. Da stellt sich die Frage, was sie bisher unternommen hat, um diesen berechtigten Wunsch Oberösterreichs, der von den Freiheitlichen schon vor Jahren im Landtag deponiert wurde, auch den aus ihrem politischen Lager kommenden Verantwortlichen auf Bundesebene nahe zu bringen", erklärte heute FPÖ-Klubobmann Mag. Günther Steinkellner.

Es sei unbestritten, dass in Österreich eine weitere Medizinuniversität notwendig sei. Das Land Oberösterreich habe sich darum beworben, Standort für diese neue Medizinuniversität zu sein. Der Auftrag an die Arbeitsgruppe, in der die Medizinische Gesellschaft die weiteren Grundlagen für diese neue Universität erarbeiten soll, sei erteilt.

"Es wird Zeit, dass die Gesundheitslandesrätin dem Landtag berichtet, was sie bis jetzt beim Bundeskanzler und beim Sozialminister erreicht hat, dass Oberösterreich tatsächlich diese neue Universität bekommt. Sie wird kaum sagen können, dass diese SP-Regierungsmitglieder keinen Einfluss auf die Entscheidung haben, wann und wo die dringend für die Ausbildung der notwendigen Ärztezahl benötigte Medizinuniversität kommt", betonte Steinkellner.

Es sei überhaupt notwendig, dieses Thema mit mehr Nachdruck und Tempo zu bearbeiten.
Seit drei Jahren liegen die entsprechenden Anträge im Landtag. Bei der Anhörung im Juni 2006 wurde eindeutig die Notwendigkeit einer weiteren Medizin-Uni bestätigt.
Die Stadt Linz hat damals ein Positionspapier vorgelegt, das die vielfältigen positiven Auswirkungen aufgezeigt hat. Schon vor der Fachärzte-Studie, die jetzt so viel Staub auf wirbelt, sei klar gewesen, dass mehr Ärzte auszubilden sind. Aber wenn Jahre an einem Konzept herumgedoktert werde, ohne zu einem endgültigen Ergebnis zu kommen, sei das ein Versäumnis, das kaum mehr aufzuholen ist.

"Die Zeit für die Anamnese dauert schon zu lange. Wir brauchen die Therapie, um dem Ärztemangel abzuhelfen!", stellte FPÖ-Klubobmann Steinkellner abschließend fest.

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