Erich Haider: OberösterreicherInnen verhinderten Vernichtung von Arbeitsplätzen im Land

Energie AG - Börsegang genau vor einem Jahr abgesagt

Linz (OTS) - Genau vor einem Jahr, am 9. Jänner 2008, wurde der geplante Börsegang der Energie AG abgesagt.

"Heute jährt sich die Absage des Börsegangs der Energie AG auf Druck von mehr als 90.000 UnterstützerInnen der Unterschriftensammlung gegen diesen Ausverkauf oberösterreichischer Arbeitsplätze. Nur ein Jahr später steht fest, dass die Menschen in unserem Land großen Weitblick bewiesen haben und dieses wertvolle Landesunternehmen nicht zum Spielball ausländischer Spekulanten werden lassen wollten", zeigt sich Erich Haider, Vorsitzender der SP OÖ, auch ein Jahr noch sehr erfreut über die damalige Absage.

Derzeit könne jeder sehen, wie sehr börsenotierte Unternehmen wegen der dramatischen Kursverluste unter Druck kämen, auch aus Gründen der Kurspflege Arbeitsplätze abzubauen. Gerade bei Infrastrukturunternehmen entstehe so immer die gleiche Negativspirale. Damit die Dividenden für die Aktionäre stimmten, würden Investitionen in die Infrastruktur zurückgefahren und Arbeitsplätze gestrichen. Auf diese Weise würden weder die Versorgungssicherheit noch hochwertige Arbeitsplätze im Land gefördert, steht für Haider fest.

"Der Jahrestag der Absage des Börsegangs ist aber auch ein Mahnmal für die gescheiterte Ausverkaufspolitik der VP OÖ. Jahrelang hat Dr. Pühringer den Kurs des Ausverkaufs von öffentlichem Eigentum kritiklos gepredigt. Die Oberösterreicherinnen und Oberösterreicher haben ihn mit ihrer klaren Haltung vor dem Börsedesaster bewahrt. Leider konnten sie ihn nicht davon abbringen, den Banken Anteile der Energie AG zu verkaufen. Die SPÖ und ich werden weiter dafür eintreten, die Energie AG wieder völlig in die öffentliche Hand zurück zu holen", steht für Erich Haider fest.

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