Tiefe Temperaturen bescheren ÖAMTC-Pannendienst eine heiße Woche

Kälte sorgt für Einsatzrekord - mehr als 12.500 liegen gebliebene Autos wurden von den Gelben Engeln wieder flott gemacht

Wien (OTS) - Das Ende der Weihnachtsferien gepaart mit eisigen Temperaturen am frühen Morgen bescherte den Pannenfahrern des ÖAMTC österreichweit eine einsatzreiche erste Arbeitswoche im neuen Jahr. "Bereits am Montag hatten wir außergewöhnlich viele Pannenhilfen zu leisten", berichtet Gerhard Samek von der ÖAMTC-Pannenhilfe. "Nach einem eher ruhigeren Feiertag, ist es dann am Mittwoch so richtig losgegangen."

Von Montag bis Donnerstag wurden die ÖAMTC-Pannenhelfer österreichweit zu mehr als 12.500 Einsätzen gerufen. Im Osten Österreichs waren die meisten Pannenhilfen notwendig. Allein in Wien, Niederösterreich und Burgenland galt es für die Pannenhelfer des ÖAMTC 4.806 liegen gebliebene Fahrzeuge wieder flott zu machen. Auch in den Bundesländern ging es ähnlich "heiß" her. In Tirol und Vorarlberg wurden die ÖAMTC-Pannenfahrer in den vergangenen vier Tagen zu rund 3.000 Einsätzen gerufen. Gefolgt von Steiermark und Kärnten mit mehr als 2.500 Einsätzen. In Oberösterreich und Salzburg war es zwar auch sehr kalt, die Autofahrer waren aber scheinbar für die tiefen Temperaturen besser gerüstet. In diesen beiden Bundesländern mussten die Gelben Engel von Montag bis Donnerstag 2.214 Mal ausrücken.

Trotz des starken Einsatzaufkommens mussten ÖAMTC-Mitglieder jedoch auch nicht länger als gewöhnlich auf die Hilfe der Gelben Engel warten. "Da wir alle verfügbaren Pannenfahrer vorsorglich in Dienst gestellt haben, konnte den meisten Mitgliedern innerhalb von 40 Minuten geholfen werden", freut sich Samek.

Auch heute wieder mehr als doppelt so viele Einsätze

Am heutigen Morgen, bei Temperaturen um minus zehn Grad, ist die Zahl der Einsätze in ganz Österreich nochmals stark angestiegen. Bereits um 6 Uhr früh waren die 110 ÖAMTC-Pannenfahrer in Wien, Niederösterreich und dem Burgenland zu durchschnittlich 130 Einsätzen pro Stunde unterwegs.

Bedingt durch die Kälte zählen streikende Batterien zu den derzeit häufigsten Pannenursachen. Starthilfe, oder, wenn das nicht mehr hilft, der Austausch der Batterie machen immerhin 90 Prozent aller behobenen Pannen aus. "Eingefrorene Türen und Schlösser, sowie die Glühstifte bei Dieselfahrzeugen folgen in der Kälteeinsatz-Hitparade der ÖAMTC-Pannenfahrer", weiß Samek.

Da auch in den kommenden Tagen die Temperaturen während der Morgenstunden wieder weit unter dem Gefrierpunkt liegen werden, hat der ÖAMTC seine Pannenfahrer-Flotte abermals verstärkt und ist so für erhöhte Einsatzanforderungen bestens gerüstet.

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