Autogipfel: BZÖ-Haubner: Ergebnis enttäuschend, konkrete Lösungen fehlen

Wien (OTS) - Heftige Kritik am Ergebnis des gestrigen Autogipfels übte heute die oberösterreichische BZÖ-Landesobfrau Abg. Ursula Haubner. "Das Ergebnis besteht lediglich aus Ankündigungen und keinerlei konkreten Lösungen. Enttäuscht zeigte sich Haubner vor allem darüber, dass die NoVA nicht abgeschafft wird.

"Diese in Europa einzigartige Steuer muss sofort abgeschafft werden", forderte Haubner. Wegen dieser zusätzlichen Belastung kaufen viele Unternehmen ihren Fuhrpark im Ausland, machen doch die Mehrkosten durch die NoVA bei den in Österreich beliebten Modellen etwa 1.000 bis 1.500 Euro aus. Die Folgen: Massiver Geldabfluss ins Ausland und Auftragsverluste beim heimischen Autohandel und in den Werkstätten. Allein durch die NoVA-Abschaffung können aber viele Arbeitsplätze gesichert werden, erkläret Haubner.
"Gerade Oberösterreich ist ein Bundesland mit einer sehr starken Autoindustrie mit über 80.000 Beschäftigten und einem Umsatz von 17 Mrd Euro. Diese Leitbranche wird durch das halbherzige Handeln der Regierung gefährdet, denn schon jetzt sind tausende Menschen in Kurzarbeit und weitere tausende Jobs wackeln bereits", warnte Haubner.

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