WKÖ-Vizepräsident Krenn fordert "billigeres" Geld für heimische Unternehmer

Krenn: "EZB Leitzins muss weiter gesenkt werden!"

Wien (OTS) - Die Bank von England hat ihren Leitzins gestern von
2,0 auf 1,5 % gesenkt. Für Matthias Krenn, WKÖ-Vizepräsident und stellvertretender Bundesobmann des Ringes Freiheitlicher Wirtschaftstreibender und Unabhängiger (RFW) Grund genug diesen Schritt im selben Ausmaß auch von der EZB einzufordern: "Die Britische Notenbank hat bereits Anfang Dezember vergangenen Jahres mit einer geldpolitischen Lockerung um einen vollen Prozentpunkt auf die schwere Wirtschaftskrise reagiert, um jetzt gleich wieder um einen halben Prozentpunkt nach unten zu gehen. Ich fordere daher eine Senkung im Ausmaß von 0,5 bis 1,0 % auch von der EZB ein."

Für Krenn ist in Folge vor allem die mit der Leitzinssenkung einhergehende Senkung des EURIBOR interessant: "Für die heimischen Unternehmer ist es von enormer Wichtigkeit, dass sie trotz Finanzkrise weiterhin an Geld für notwendige Investitionen kommen, und dies zu Konditionen, welche die schwierigen Zeiten überwinden helfen sowie auch mögliche Investitionsanreize erzeugen. Deshalb ist ein weiterer Zinsschritt der EZB dringend erforderlich und dem britischem Beispiel zu folgen", so Vizepräsident Krenn in einer ersten Reaktion auf die Leitzinssenkung in England. (gg)

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