FP-Gudenus: Migrationshintergrund von Straftätern muss in Statistik erfasst werden!

Wien, 08-01-2008 (fpd) - Angesichts der steigenden Kriminalität
vor allem im Jugendbandenbereich sei es höchst an der Zeit, die Herkunft der Kriminellen auch in der Kriminalitätsstatistik zu erfassen, vor allem wenn es sich um junge Migranten der zweiten und dritten Generation handelt, so der Sicherheitssprecher der FPÖ-Wien, LAbg. Mag. Johann Gudenus in einer Stellungnahme.

Laut Aussagen eines hohen Exekutivbeamten in der Tageszeitung "Die Presse" ist der Bereich der Straßen- und Bandenkriminalität völlig in ausländischer Hand. Daten über zweite oder dritte Einwanderergeneration werden in Österreich bisher jedoch nicht erhoben! Laut "Frankfurter Allgemeine Zeitung" stammen 80 Prozent der Intensivtäter in der Bundesrepublik Deutschland aus Migrantenfamilien, wobei Türken und Araber die Gewaltstatistik deutlich anführen. Im einzigen Jugendgefängnis Österreichs in Gerasdorf haben rund 70 Prozent der Insassen einen Migrationshintergrund. Dies zeige, dass die Analyse der FAZ auch für die österreichische Situation gelte.

Wenn man das Problem der steigenden Kriminalität in den Griff bekommen und das Problem bei der Wurzel packen wolle, so sei eine statistische Erfassung der Herkunft der Täter und eine darauf aufbauende Motivforschung unumgänglich, fordert Gudenus abschließend. (Schluss) hn

Rückfragen & Kontakt:

Klub der Freiheitlichen
Pressestelle
Tel.: (01) 4000 / 81 798

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NFW0003