FPÖ-Vize Hofer: Keine Hackenmörder im Parlamentsklub

Präsidentin Prammer soll Öllinger zum Gespräch wegen seiner Haltung zum TATBlatt zitieren - Bestelldaten aller Mitarbeiter offenlegen

Wien (OTS) - FPÖ-Vizeklubchef Norbert Hofer zeigt sich verärgert ob der Hetze gegen den Dritten Nationalratspräsidenten Dr. Martin Graf, die nun über seine Mitarbeiter ausgetragen wird. Diese "wenig intelligente" Schmutzkübelkampagne, die vornehmlich aus Verbitterung über den Verlust des prestigeträchtigen Amtes eines Nationalratspräsidenten für die Grünen zu erklären sei, bezeichnet Hofer als schäbig, unaufrichtig und heuchlerisch.

Der grüne Abgeordnete Karl Öllinger hatte im Vorfeld gefälschte Bestelllisten des Aufruhr-Versandes von parlamentarischen Mitarbeitern an zahlreiche Medien geschickt. Faktum ist, dass bereits im Februar 2006, also vor etwa drei Jahren, unbekannte Täter die Seite dieses Verlages gehackt und - so wie Öllinger - offensichtlich gefälschte Bestelllisten veröffentlicht haben.

Hofer: "Wenn Herr Öllinger diese Täter kennt, so hat er sie bekannt zu machen. Ich frage mich, wem dieser Betrug letztendlich nutzen soll und komme zu einem recht eindeutigen Ergebnis. Ich frage mich auch, woher Kollege Öllinger die - mir und wohl den meisten Österreichern bisher völlig unbekannten - Texte der sogenannten Müller-CDs kennt. Ich halte es für falsch, diesen grauenhaften Schwachsinn auch noch weiterzuverbreiten."

Weiters aufklärungsbedürftig ist die Rolle von Herrn Lukas Wurz, Sozialreferent im grünen Klub und enger Mitarbeiter von Abgeordneten Öllinger. Er war Vorstandsmitglied des augenscheinlich nicht wenig gewaltbereiten, dafür aber umso mehr linksradikalen "TATblattes". "Ich erhoffe mir von der Nationalratspräsidentin, dass Sie mit Kollegen Öllinger ein ernsthaftes Gespräch führt und abklärt, wie der grüne Abgeordnete zum Gedankengut aus der Giftküche des TATblatts steht. Immerhin hat Herr Öllinger auch selbst Artikel für dieses Blatt seines engsten Mitarbeiters verfasst", so Hofer.

Die FPÖ fragt sich, ob nun alle Parlamentsmitarbeiter ihre Versandhausbestellungen der letzten fünf Jahre im Sinne der Gleichbehandlung offenlegen werden. Ein Offenbarungseid hätte durchaus seinen Reiz und würde dem Gleichheitsgrundsatz gerecht.

Hofer: "Ich halte unmissverständlich fest, dass im FPÖ-Klub im Gegensatz zu anderen Klubs bis dato noch kein zu lebenslanger Haft verurteilter Hackenmörder beschäftigt wurde. Auch gibt es im nahen Umfeld von Mandataren keine gräflichen Waffenschiebereien oder Personen, die sich durch ungustiöse und sexistische Grapschaffären auszuzeichnen wissen. Wir haben auch keine Mitarbeiter beschäftigt, die wegen Betrug, ich erinnere an World Vision, verurteilt wurden oder die wegen umfangreicher polizeilicher Ermittlungen im Drogenmilieu am Pranger stehen."

Hofer ersucht alle Kräfte der Vernunft im Hohen Haus, sich nicht vor den Karren verbitterter Wahlverlierer spannen zu lassen, die ihre vermeintlich hoffnungsvolle Zukunft offenbar längst am süßlich duftenden Lagerfeuer begraben haben.

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