Stromversorgung in Österreich ist gesichert

Gaskrise hat keine Auswirkungen auf die sichere Stromversorgung in Österreich - Verbrauchsspitzen können jederzeit abgedeckt werden

Wien (OTS) - Die Stromversorgung in Österreich ist auch während der derzeit ausbleibenden Lieferungen von Ergas vollständig gewährleistet. "Es gibt keinen Grund zur Beunruhigung, dass Österreichs Haushalte oder Betriebe nicht mehr ausreichend mit Strom versorgt werden", so Walter Boltz, Geschäftsführer der Energie-Control GmbH. Die Sicherheit der Stromversorgung hängt sowohl von den österreichischen Erzeugungskapazitäten als auch von der Versorgungslage im europäischen Umland ab. Beide Kriterien geben keinerlei Anlass zu Beunruhigung. Österreich verfügt über eine gesamt installierte Kraftwerksleistung von 19.460 MW. Die Kraftwerke gliederten sich leistungsmäßig zu 5.407 MW in Lauf- und 6.602 MW in Speicherkraftwerke (entspricht in Summe rund 61,7%), zu 6.441 MW in Wärmekraftwerke (entspricht rund 33,1%) und zu 1.010 MW in "Erneuerbare" Kraftwerke (entspricht rund 5,2%). Von den Wärmekraftwerken entfallen rund 3.100 MW auf Kraftwerke, die mit Erdgas befeuert werden. Von diesen können rund die Hälfte auf einen anderen Energieträger, wie z.B. Öl oder Kohle, zur Stromproduktion umsteigen. "Erstens ist im europäischen Umland genügend Strom vorhanden und zweitens kann Österreich mit der derzeit verfügbaren Kraftwerkleistung und den Stromnetzen jederzeit aus eigener Kraft mit Strom versorgt werden", so Boltz weiter.

Keine Preiserhöhungen für Stromverbraucher

Die Preise für nächste Woche bewegen sich weiterhin auf einem üblichen Niveau von aktuell etwa 85 Euro/MWh für die Tagesstunden, das ist ein durchaus üblicher Preis für diese Jahreszeit. Das heißt, auch die europäischen Händler gehen nicht von einer angespannten Situation aus. Unabhängig davon kann es aufgrund der aktuellen Temperaturlage europaweit zu regionalen Verteilungsproblemen kommen. "In unserem Preisraum ist aber alles im grünen Bereich. Damit sollten sich keine preislichen Auswirkungen der derzeitigen Gassituation für die Stromverbraucher ergeben", so Walter Boltz abschließend.

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