Kickl: Energieautarkie einzige vernünftige Antwort auf Gasstreit

"Wo bleiben im übrigen die Lösungsvorschläge der Grünen in dieser Krisensituation?"

Wien (OTS) - "In der momentanen verfahrenen Situation im Gasstreit zwischen Russland und der Ukraine kann die einzige richtige Antwort der heimischen Politik nur das intensive Diskutieren von alternativen Energieressourcen sein", erklärte heute FPÖ-Generalsekretär NAbg. Herbert Kickl. Offenbar habe man aber seit Jänner 2006, als es erstmals zu einem Gaskonflikt zwischen Moskau und Kiew gekommen sei, bei den Verantwortlichen in der österreichischen Politik nichts gelernt. Bezeichnend seien etwa folgende Aussagen des bisherigen ÖVP-Wirtschaftsministers Bartenstein aus dem September 2005, wonach "die Versorgungssicherheit mit Energie in Österreich gesichert ist, sowohl in der Stromerzeugung, als auch in der Versorgung mit Erdöl und Erdgas". Auch derzeit bekomme man wieder die üblichen Platitüden zu hören, etwa wenn die OMV neuerlich die Nabucco-Pipeline als Alternative zum russischen Gas präsentiere, obwohl damit die Import-Abhängigkeit neuerlich prolongiert würde.

Das Ziel müsse vielmehr sein, die heimische Wirtschaft und auch die Privatkunden nicht länger hilflos am Gashahn hängen zu lassen. Gerade in einer Zeit gestiegener Gaspreise müssten deshalb Alternativen ernsthaft diskutiert werden. Der sicherste Weg zur Erreichung von größerer Unabhängigkeit sei vor allem der Einsatz heimischer, erneuerbarer Energieformen, wie etwa durch den Ausbau von Sonnen-, Wind- und Bioenergieanlagen und durch die Nutzung von Geothermie. In diesem Zusammenhang dürfe auch der Ausbau der Wasserkraft kein Tabuthema mehr sein. "Das erklärte Ziel muss mittelfristig jedenfalls sein, eine Energieautonomie für Österreich zu erreichen", betonte Kickl.

"Mehr als blamabel ist es überdies für eine einstige Ökologie- und Umweltpartei, dass sie sich offenbar lieber um den Aufbau eines Privatgeheimdienstes zwecks Ausspionieren von FPÖ-Mandataren und Mitarbeitern kümmert, als in dieser kritischen Situation verstärkt nach vernünftigen Lösungen zu suchen", so Kickl abschließend.

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