Jannach: EU setzt heimische Rübenbauern unter massiven Druck

FPÖ fordert die Einhebung einer Einfuhrabgabe auf ausländischen Zucker

Wien (OTS) - FPÖ-Agrarsprecher NAbg. Harald Jannach übt erhebliche Kritik an der EU, dass im Zuge des Health Checks der gemeinsamen Agrarpolitik die heimischen Rübenbauern weiter unter Druck gesetzt würden. "Ebenso hätte im Zuge des von der EU geschnürten Konjunkturpakets die Wettbewerbsfähigkeit und die wirtschaftliche Situation der österreichischen Rübenbauern durch die Abschaffung der anachronistischen Abgabe, der ‚Zuckersteuer‘ erfolgen können. Diese Verbrauchssteuer verteuert die Herstellung einer Tonne Quotenzucker in Österreich um 12,- Euro", erklärt Jannach.

Durch diese EU-Steuer bedingte Verteuerung des heimischen Zuckers würden durch billige Importe die heimischen Rübenbauern Schritt für Schritt vom Markt verdrängt, gibt Jannach zu bedenken. "Anhand des Vorgehens der EU sowie des Landwirtschaftsministeriums ist klar, dass die österreichischen Bauern wieder einmal in Stich gelassen werden -sei es in der Frage der Milchquote, oder wie in diesem Fall. Es ist auch ein gutes Beispiel dafür, dass es prinzipiell nicht möglich sein soll, dass die EU-Bürokraten ihre eigenen Steuern einheben. Die heimischen Rübenbauern zahlen 4,2 Mio. Euro pro Jahr an Zuckersteuer nach Brüssel, damit sich die Herrn EU-Bürokraten ein schönes Leben finanzieren können."

Jannach macht deutlich, dass die FPÖ daher für Österreich die Einhebung einer Einfuhrabgabe auf ausländischen Zucker fordert, um die heimischen Rübenbauern und die Nahrungsmittelsicherheit in Österreich zu gewährleisten. Auch in dieser Sache warte man übrigens vergeblich auf unterstützende Reaktionen des Bauernbundes, der wie gewohnt wegschaue, wenn es um die Anliegen unserer Bauern gehe, schließt Jannach.

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