ÖSTERREICH: Rafaels Mörder ist ausgeforscht

Bruder des mutmaßlichen Killers (18) stellte sich bei Polizei - Motiv vermutlich Eifersucht

Wien (OTS) - Der Mord an Rafael Luiz H., einem Vorarlberger brasilianischer Herkunft, ist geklärt. Das berichtet die Tageszeitung ÖSTERREICH in ihrer morgigen Donnerstagausgabe.

Wie der brasilianische Chef-Ermittler Enio de Oliveira Matos jetzt bekannt gab, steht ein gewisser Dentinho (18) im Verdacht, den Todesschuss auf den 22-jährigen Doppelstaatsbürger in der Silvesternacht in Florianopolis abgegeben zu haben. Wie ÖSTERREICH bereits berichtete, gab es eine erste heiße Spur nach den Tätern, die mit einem Opel Astra vorgefahren waren: Augenzeugen erinnerten sich an Teile des Kennzeichens. Demnach kam das Fahrzeug aus der Region Parana, konkret aus der Stadt Foz do Iguacu bei den weltberühmten Wasserfällen.

Laut ÖSTERREICH stellte sich Sonntagabend ein 17-Jähriger bei der Polizei. Der Teenager gab an, geschossen zu haben, weil ihn Rafael zuvor provoziert habe. Doch der 17-Jährige, der mit einem Rechtsanwalt auf die Polizeistation kam, dürfte bewusst lügen - und nur vorgeben, der Silvester-Killer zu sein, um seinen älteren Bruder Dentinho (18) zu schützen. Über das Motiv lässt die Polizei Eifersucht durchklingen: Rafael soll die Freundin von Dentinho etwas zu auffällig begrüßt und umarmt haben.

Rückfragen & Kontakt:

ÖSTERREICH
Chefredaktion
Tel.: (01) 588 11 / 2510 oder 2910
redaktion@oe24.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | FEL0002