Umweltsenat gibt grünes Licht für zwei neue Wasserkraftwerke der Energie Steiermark in Gössendorf und Kalsdorf

Graz (OTS) - Nach positiver Entscheidung des Umweltsenates
erneuter Einstieg in die Energie-Erzeugung / Investitionsvolumen rund 155 Mio. Euro / Strom für rund 45.000 steirische Haushalte / Inbetriebnahme 2012 möglich

Nach vierjähriger Planungsarbeit hat die Energie Steiermark jetzt vom Umweltsenat in Wien einen positiven Bescheid für die Errichtung von zwei Wasserkraftwerken in Gössendorf und Kalsdorf im Süden von Graz erhalten. "Unser Ziel, Strom für mehr als 45.000 steirische Haushalte im bestmöglichen Einklang mit der Natur zu erzeugen, wurde mit dieser Entscheidung voll anerkannt", so Konzernsprecher Mag. Urs Harnik-Lauris. "Durch die gänzlich emissionsfreie Stromerzeugung können jährlich mehr als 100.000 Tonnen Kohlendioxid Ausstoß eingespart werden".

"Der Bescheid bedeutet nach den so genannten "Südpol"-Verträgen nun auch den Wiedereinstieg der Energie Steiermark in die eigenständige Energie-Erzeugung", unterstreichen die Vorstände Dr. Karl-Franz Maier und DI Dr. Franz Kailbauer.

Vom höchsten Umwelt-Gremium wurde bestätigt, dass negative Auswirkungen auf den Murfluss durch die über 100 ökologischen Ausgleichsmaßnahmen auf ein Mindestmaß reduziert werden und dass die Stromerzeugung aus erneuerbaren Energieträgern im öffentlichen Interesse liegt.

"Von der Gesamtinvestition in Höhe von rund 155 Millionen Euro haben wir rund 20 Millionen für den Umweltschutz reserviert", unterstreicht Harnik. Bei keinem einzigen Wasserkraftwerk in Österreich wurden bis dato so umfangreiche Öko-Ausgleichsmaßnahmen eingeplant. Dies ist mit ein Grund dafür, warum sämtliche Einsprüche von verschiedenen Umweltorganisationen vom Senat zur Gänze abgewiesen wurden.

"Wir laden alle Grün-Gruppierungen dennoch weiterhin zu einem offenen Dialog ein und werden ihnen auch aktiv eine Mitarbeit bei einzelnen Öko-Teilprojekten anbieten", so Harnik.

Die beiden Laufkraftwerke an der Mur mit einer Leistung von 18,7 und 18,5 Megawatt (sie werden in Partnerschaft mit der Verbund-Tochtergesellschaft AHP errichtet) werden jährlich 166 Gigwattstunden Strom im Großraum Graz liefern und können voraussichtlich bereits 2012 in Betrieb gehen. Mit den Kraftwerken wird auch ein umfangreiches Hochwasserschutz-Programm für die betroffenen sechs Anrainergemeinden gestartet. Damit kann einem jahrelangen Wunsch der Anrainer Rechnung getragen werden.

"Nach Abschluss der in den kommenden Monaten anlaufenden Bauarbeiten wird es zu einer entscheidenden Aufwertung des Naherholungsraumes im Süden von Graz kommen", so Projektleiter DI Heinz Jauk.

Das Projekt sieht neben naturnahen Wassererlebnissen unter anderem auch die Errichtung von neuen Fuß- und Radwanderwegen entlang der Mur vor.

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