ÖAMTC-Modell einer NoVA neu als nachhaltiger Beitrag zum bevorstehenden Autogipfel

Vorteile für Konsumenten und Umwelt müssen vorrangig bleiben

Wien (OTS) - Wenn morgen in Wien der Autogipfel über die Bühne geht, sind Hilfestellungen für die österreichische Autozuliefer-Branche sicherlich vorrangig. "Allerdings dürfen die Interessen der Konsumenten nicht völlig außer Acht gelassen werden. Deshalb hat der ÖAMTC auch ein Modell zum derzeit heiß diskutierten Thema 'Kaufanreize für neue, saubere und verbrauchsärmere Fahrzeuge' entwickelt", erklärt Mario Rohracher, Chef der ÖAMTC-Interessenvertretung.

Das ÖAMTC-Modell besticht durch die Einfachheit der Durchführung unter dem Gesichtspunkt der Nachhaltigkeit für die Umwelt. Die derzeit geltende NoVA-Struktur wird dabei laut ÖAMTC umweltbezogen benutzt. Fahrzeuge unter 120g CO2/km sollen von der NoVA-befreit werden und bekommen als Umweltbonus 1.000 Euro als Anreiz dazu. Für Kfz zwischen 120 bis 180 g CO2/km soll die NoVA als Anreiz halbiert werden. Für alle Fahrzeuge über 180g CO2/km ändert sich nichts.

Die Vorteile dieses ÖAMTC-Modells liegen auf der Hand. Die bestehende Steuerstruktur wird umweltbezogen genutzt und mit Hilfe eines neuen Anreizsystems von 1.000 Euro umweltfreundliche Fahrzeuge bevorzugt. Neben der Umwelt profitieren Konsumenten und Wirtschaft. Die Ersparnisse für Neuwagenkäufer eines Pkw unter 120 g CO2/km belaufen sich auf rund 2.000 Euro, die für die Schadstoffklasse zwischen 120 und 180 g CO2/km auf ca 1.000 Euro. "Der Abschaffung der NoVA, die ohnehin von der EU forciert wird, greift Österreich mit diesem Stufenmodell vor", erklärt der Chef der ÖAMTC-Interessenvertretung. Geld für Entlastungsmaßnahmen ist jedenfalls im Budget vorhanden. Schließlich wurden beispielsweise allein im Jahr 2008 Mehreinnahmen von 176 Millionen Euro über die Mehrwertsteuer auf Benzin und Diesel erwirtschaftet.

Aus Sicht des ÖAMTC muss der Autogipfel - neben der dramatischen Situation der Zulieferindustrie - auch die verschärfte wirtschaftliche Situation der Konsumenten berücksichtigen. "Die Politik muss Rahmenbedingen schaffen, damit die Kaufkraft und die Kaufbereitschaft der Konsumenten wieder steigt", sagt der Chef der ÖAMTC-Interessenvertretung.

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