LH Erwin Pröll fordert von der Bundesregierung ORF-Sanierung.

Der VP-Grande im NEWS-Interview: "Personelle Konsequenzen wären logisch..."

Wien (OTS) - Niederösterreichs Landeshauptmann Erwin Pröll, eine der gewichtigsten Stimmen in der ÖVP, fordert von der neuen Bundesregierung, sehr rasch für eine strukturelle und personelle Reform des ORF zu sorgen. Pröll im Interview in der neuesten Ausgabe des Nachrichtenmagazins NEWS: "Ich befinde mich hier im Konsens mit Bundeskanzler Werner Faymann und dessen Medien-Staatssekretär Josef Ostermayer! Jedes private Unternehmen ginge mit einer derartigen Performance, wie sie der ORF an den Tag legt, in Konkurs." Und, so der Landeshauptmann weiter: "Wer da die Augen verschließt und nicht zur Kenntnis nehmen will, dass sich hier ein zweiter Fall AUA heranentwickelt, der geht an der Realität vorbei!" Daher: "Mein Standpunkt ist, dass der ORF eines der ersten Projekte überhaupt ist, das von der neuen Bundesregierung in Angriff genommen werden muss." Und zwar sehr sehr rasch schon in den nächsten Wochen und Monaten. Was personelle Konsequenzen - die Ablöse von ORF-General Alexander Wrabetz und seinem Führungsteam - anlangt, sagt Pröll: "Ich denke, dass dies die logische Konsequenz dann ist, wenn es zu einer Neugestaltung und -konstruktion des ORF kommt. Dann müssen natürlich auch die Positionen ausgeschrieben werden."

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