- 07.01.2009, 12:27:43
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"Free Gaza from Hamas!"
Israelsolidarisches Bündnis will am Donnerstag mit Infotischen über Hamas aufklären
Wien (OTS) - Die neu gegründete Koalition "Free Gaza from Hamas",
bestehend aus der Israelitischen Kultusgemeinde, Café Critique, der
Österreich-Israelischen Gesellschaft, Scholars for Peace in the
Middle East Austria, dem Österreichischen Gedenkdienst und weiteren
jüdischen sowie antifaschistischen Gruppen, wird am Donnerstag, den
8. 1., ab 13 Uhr mit einem Infotisch am Schwedenplatz präsent sein.
Zusätzlich werden Aktivisten des Bündnisses um 13 Uhr vor der
iranischen Botschaft in der Jauresgassse im 3. Bezirk auf die
Unterstützung der Hamas durch das Regime in Teheran hinweisen. Ab 14
Uhr werden sie dann vor dem Aussenministerium in der Herrengasse die
österreichische Regierung zu einer klaren Linie gegen die Hamas und
ihre iranischen Förderer auffordern.
Stephan Grigat von der Gruppe Café Critique verweist darauf, dass die
Hamas keineswegs nur Israel terrorisiert, sondern auch all jene
Palästinenser, die sich ein friedliches Zusammenleben mit den
Israelis wünschen oder sich dem Tugendterror der Islamisten nicht
unterordnen wollen: "Die Hamas hat hunderte Tote - Israelis und
Palästinenser - auf dem Gewissen." Seit Beginn der Kämpfe wurden
mindestens 35 Palästinenser von der Hamas ermordet, 75 wurde in die
Beine geschossen, anderen hat man die Gliedmaßen gebrochen. Grigat
schließt daraus: "Egal ob Israelis oder Palästinenser - wer
langfristig an einer Deeskalation der Gewalt interessiert ist, wird
die vom iranischen Regime unterstützte Hamas konsequent bekämpfen
müssen."
Raimund Fastenbauer, Generalsekretär der Israelischen Kultusgemeinde,
verweist auf die Notwendigkeit der israelischen Selbstverteidigung:
"Kein Staat dieser Welt kann und würde es akzeptieren, wenn er
jahrelang mit Raketen beschossen wird. Die zivilen Opfer auf
palästinensischer Seite hat weit gehend die Hamas zu verantworten,
die Zivilisten ganz bewusst als menschliche Schutzschilde einsetzt
und Israel so in eine ausweglose Situation zwingt."
Das Bündnis "Free Gaza from Hamas" hält die Bekämpfung der
Djihadisten für eine wichtige Vorraussetzung für einen Frieden im
Nahen Osten. Die Hamas hat zwar bei den Wahlen 2006 einen Sieg
errungen, aber im Juni 2007 die Herrschaft über den Gazastreifen
gewaltsam an sich gerissen, indem sie ihre Konkurrenten von der Fatah
in einem blutigen Putsch ausgeschaltet und ein islamisches
Terrorregime installiert hat. Allein die Teilnahme an Wahlen
verwandelt eine Organisation wie die Hamas, die sämtliche
rechtsstaatlichen Prinzipien missachtet, nicht in eine demokratische
Partei.
Raimund Fastenbauer streicht die Ziele der Hamas heraus: "Sie strebt
ganz offen die Zerstörung Israels an und will die Herrschaft des
Islams über den gesamten Nahen Osten." Stephan Grigat verweist auf
den antisemitischen Charakter der palästinensischen Moslembrüder: "In
der Charta der Hamas, dem bis heute gültigen Programm, wird ganz
offen zum Judenmord aufgerufen." Das Bündnis will am Donnerstag mit
seinen Aktionen die österreichische Öffentlichkeit über den Charakter
der Hamas und über die Notwendigkeit der israelischen
Verteidigungsmaßnahmen informieren.
Rückfragehinweis:
Mag. Raimund Fastenbauer (IKG), Tel.: (01) 53 104-105,
Dr. Stephan Grigat (Café Critique), Tel.: 0676 720 55 45,
Susi Shaked (Österreichisch-Israelische Gesellschaft),
Tel.: 0664 1769 332
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