BZÖ-Darmann: Bundesheer-Liegenschaften dürfen nicht verschleudert werden

Wien (OTS) - BZÖ-Landesverteidigungssprecher Abg. Mag. Gernot Darmann kritisierte heute erneut die Verkaufsmodalitäten von Liegenschaften des Bundesheeres. Zeit, Art und Weise, wie die Versteigerungen angekündigt und durchgeführt werden, sind auch Inhalt einer parlamentarischen Anfrage, die eingebracht wird. "Klar ist natürlich, dass jeder Käufer bemüht ist, so günstig wie möglich zu kaufen", so Darmann.

Ein besonders ins Auge springender Verkauf ist die Kaserne in Penzing. Während Experten den Wert mit rund 1,7 Mio. Euro bezifferten, erzielte das Bundesheer laut Medienberichten gerade einmal 1,03 Mio. Der Käufer, die staatlich anerkannte und nicht islamistische Religionsgemeinschaft Bahai, hat natürlich nach kaufmännischen Grundsätzen gehandelt, ist sich auch Darmann bewusst. "Es liegt aber im Aufgabenbereich eines Landesverteidigungssprechers, darauf hinzuweisen, dass auch realistische Preise erzielt werden müssen." Der "Ausverkauf" in angespannten Wirtschaftzeiten sei unklug und wirke wie ein Notverkauf.

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