Immobilien.NET-Preisbarometer für Wien: Eigentumswohnungen im vierten Quartal um 3,6 Prozent teurer - Mieten steigen um 4,9 Prozent - Preisschere geht auseinander

Wien (OTS) - Laut Immobilien.NET, Österreichs größter Immobilienplattform, sind die Preise in Wien im vierten Quartal 2008 trotz Wirtschaftskrise sowohl bei Miet- als auch bei Eigentumswohnungen gestiegen. Die Mieten kletterten um rund 4,9 Prozent auf 9,80 Euro pro Quadratmeter. Bei Eigentumswohnungen sind die Preise leicht um 3,6 Prozent auf aktuell 2.466 Euro pro Quadratmeter gegenüber dem 3. Quartal gestiegen. Der Wiener Markt zeigt sich somit wie bisher vor großen Schwankungen was die Preise für Wohnimmobilien betrifft gefeit. Was den Immobilienmarkt im neuen Jahr 2009 erwartet, ist sicherlich noch nicht völlig klar, die Zahlen des vierten Quartals 2008 zeigen aber, dass der Wiener Markt derzeit stabil ist .

Preisschere geht auseinander

Im vierten Quartal zeigt sich sowohl bei Miet- als auch bei Eigentumspreisen der Trend, dass teure Lagen weiter zulegen, während günstigere Lagen stabil bleiben bzw. leicht verlieren. Neben dem ersten Bezirk zählen die Josefstadt, Neubau und der Bezirk Mariahilf zu den teuersten Pflastern Wiens für den Kauf von Wohnungseigentum. Im 8. und 7. Bezirk muss mit Preisen von rund 3.500 Euro gerechnet werden. Im 6. Bezirk kosten Wohnungen rund 3.200 Euro pro Quadratmeter. Dagegen ist der Kauf von Wohnungseigentum in den Bezirken Simmering, Favoriten und Rudolfsheim-Fünfhaus günstig. Für dieselbe Wohnfläche bezahlt man hier aktuell nur halb soviel wie in den beliebten Innenstadtlagen. Die Preise liegen zwischen 1.600 und 1.800 Euro pro Quadratmeter. Der Blick auf die Mietpreise für das vierte Quartal 2008 zeigt: der erste Bezirk zählt auch hier zu den Spitzenreitern - die Mieten liegen stabil bei 15 Euro pro Quadratmeter, gefolgt von Döbling (12 Euro/m2) und der Josefstadt (11 Euro/m2). Vergleichsweise teuer sind Mietwohnungen auch in den Bezirken Margareten, Alsergund und Hietzing. Hier muss man mit Mieten von über 10 Euro pro Quadratmeter rechnen. Am günstigsten sind Mietwohnungen im 11. Bezirk (7 Euro pro m2), während der bisher günstigste 10. Bezirk im vierten Quartal einen Sprung vom letzten Platz ins untere Mittelfeld gemacht hat. Simmering hat als einziger Bezirk gegenüber dem 3. Quartal 2008 stark bei den Mietpreisen verloren.

Datenbasis

Die Immobilien.NET-Preis-Analyse, basiert auf 10.657 Eigentumswohnungen und 8.488 Mietwohnungen die auf www.immobilien.net im dritten und vierten Quartal 2008 über einen professionellen Immobilienanbieter im Angebot standen. Zur Berechnung der Preise wurde der Median herangezogen.

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Immobilien.NET, Mag. Martin Miesler
Tel.: 0043-1-586 58 28
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