Autogipfel: Vilimsky unterstützt Forderung nach Abschaffung der NoVA

Autokrise muss durch Maßnahmenpaket der Bundesregierung endlich wirksam abgefedert werden

Wien (OTS) - Volle Unterstützung für die Forderung des österreichischen Automobilhandels nach Abschaffung der Normverbrauchsabgabe signalisiert der Verkehrssprecher der FPÖ, Generalsekretär NAbg. Harald Vilimsky.

Die NoVA sei ohnehin ein österreichisches Kuriosum, welches den Anschaffungspreis im internationalen Vergleich spürbar verteuere. Gerade jetzt in einer Zeit der internationalen Finanzkrise sei die NoVA ein zusätzlicher Hemmschuh für den Kauf von Neuwägen in Österreich. "Dort, wo die österreichische Politik dem heimischen Kfz-Sektor helfen kann, muss sie das auch tun. Dies betrifft entweder den Wegfall der NoVA und/oder das temporäre Aussetzen der Kfz-Steuer, wie es auch in Deutschland überlegt wurde. Bricht nämlich der heimische Automobilhandel zusammen, wird sich die Negativspirale am österreichischen Arbeitsmarkt noch viel rascher drehen als bislang. Dies muss mit allen Mitteln verhindert werden", fordert Vilimsky.

Der freiheitliche Verkehrssprecher empfindet es überdies als Provokation, dass nicht alle Parlamentsparteien zum morgigen Autogipfel eingeladen wurden. Es sei zu befürchten, so Vilimsky, dass Faymann und Pröll ein paar Beschwichtigungsphrasen los werden, in der Sache selbst aber keinerlei Nägel mit Köpfen gemacht werden. "Der österreichische Automobilhandel braucht dringend ein Maßnahmenpaket der Politik, um diese schwierige Zeit überleben zu können. Die FPÖ wird die Koalition hier nicht aus der Verantwortung entlassen. Die Abschaffung der NoVA und/oder der temporäre Verzicht der Kfz-Steuer sind aus meiner Sicht geeignete Instrumente, die österreichische Autokrise wirksam abzufedern", so Vilimsky. (Schluß)

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