Weltpremiere auf der Streif

Erstmalig in der Geschichte des Skirennsports nimmt ein Perser an einem FIS-Weltcuprennen teil

Teheran/Wien (OTS) - Anhänge zur Meldung unter
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"Ich habe immer schon geträumt, beim FIS-Weltcup in Kitzbühel zu starten und werde alles geben, um in die Punkteränge zu kommen", sagt der 24-jährige Hossein Kalhor aus dem iranischen Ort Dizin. Was auf den ersten Blick unglaublich klingt - im Iran gibt es zwar zwei Skigebiete aber das Land konnte noch nie als Skination von sich reden machen - soll bei den Slalom-Rennen am 25. und 27. Jänner 2009 Realität werden. Am Weg dorthin bekommt er Unterstützung von ÖSV-Trainer Michael Stocker, der seit Wochen mit Kalhor in seinem Heimatort Dizin im Iran trainiert.

Der junge Athlet bringt beste Voraussetzungen mit, zumal er im internationalen Grasski-Zirkus schon mit ausgezeichneten Resultaten aufwarten konnte. Bei den Weltmeisterschaften im Jahr 2007 belegte Kalhor den zweiten Platz und in diesem Jahr holte er sich die Bronze-Medaille. Letztes Jahr sicherte er sich auch den iranischen Staatsmeistertitel ("Champion of Champions) bei den Abschlussbewerben in Teheran. Für den 1984 als Sohn eines Bergbauern geborenen Rennfahrer stellen die Rennen in Österreich übrigens eine Rückkehr zu den Wurzeln seiner Karriere dar: Am 16. Juli 2004 absolvierte er sein erstes FIS Grasski-Rennen in der Jugendklasse in Bad Tatzmannsdorf.

Doch mit dem legendären Rennen im Tiroler Kitzbühel ist es für Kalhor nicht getan. Schon davor tritt er von 20. bis 21. Jänner 2009 beim Riesenslalom in Kirchberg und gleich darauf am 22. Jänner 2009 beim Slalom in Westendorf an. Den Abschluss seiner Österreich-Tournee bildet am 27. Jänner 2009 schließlich der Nacht-Slalom in Schladming.

Die Konkurrenz fürchtet Kalhor nicht. "Grasski ist zwar in Österreich weitgehend unbekannt, aber der wesentlich härtere und gefährlichere Sport", schmunzelt er. "Wir trainieren im Winter auf der Skipiste, um im Sommer optimal für die Grasski-Saison vorbereitet zu sein", erzählt der Perser. Eine gewichtige Ansage, die jedoch bei Kalhor nicht verwundert: Mit 9 Kilogramm bei der Geburt kam er als schwerstes Baby des Irans auf die Welt.

(S E R V I C E - Website: http://www.hossein-kalhor.com)

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