"IT-Business in Österreich 2009": Internettelefonie bei Firmen auf dem Vormarsch

Fast die Hälfte der heimischen Unternehmen setzt bei neuen Telefonanlagen auf VoIP - das Festnetz wird trotz Mobilfunkboom überleben

Wien (OTS) - Immer mehr Unternehmen setzen auf die sogenannte Internettelefonie (Voice over IP, VoIP). Mehr als ein Drittel der heimischen Firmen (37,4 Prozent) nutzt VoIP heute schon, ein weiteres Drittel hat bereits entsprechende Pläne. Aktuell hat laut Marktforscher IDC noch die Hälfte der heimischen Betriebe traditionelle, analoge Telefonanlagen in Betrieb, gefolgt von Hybrid-Anlagen (48,7 Prozent), während reine VoIP-Anlagen nur verschwindend gering vertreten sind (1,5 Prozent).

"38,5 Prozent der Unternehmen haben vor, 2009 ihre Telefonanlage zu wechseln", berichtet IDC-Analyst Rainer Kaltenbrunner im IKT-Jahrbuch "IT-Business in Österreich 2009". Seinen Angaben zufolge werden dabei nur mehr 2,1 Prozent auf eine traditionelle Lösung setzen. 15,5 Prozent planen eine Hybrid-Version und bereits 18,1 Prozent eine reine VoIP-Anlage. "Die Nutzung von VoIP erfolgt in erster Linie durch Gespräche zwischen den Unternehmensstandorten", berichtet der IDC-Analyst.

Auch wenn die mobile Übertragung von Sprache und Daten boomt, so werde das Festnetz überleben, ist Karim Taga, Geschäftsführer der Unternehmensberatung Arthur D. Little (ADL), überzeugt. Die explosionsartige Entwicklung des Mobilfunks sowie des mobilen Breitbands führe zu einem "Zusammenrücken" der Anbieter und beschleunige die Entwicklung neuer konvergenter Produkte. "Die Mobilfunker werden in Zukunft auf die Festnetz-Infrastruktur zurückgreifen", betont Taga. Außerdem will der Großteil der heimischen Unternehmen keine der beiden Möglichkeiten missen: 82 Prozent telefonieren laut ADL-Report sowohl via Festnetz als auch mobil.

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