Papst hob...Galileis hervor (2)

Einsatz für die Schöpfung

Die Hoffnung auf Christus begleite den Weg der Kirche durch die Geschichte, betonte Benedikt XVI. im Petersdom: "Es gibt keinen Schatten, wie finster er auch sei, der das Licht Christi verdunkeln könnte". Diese Zuversicht werde auch durch die weltweite Wirtschaftskrise nicht geschmälert oder durch "den Hass und die zerstörerische Gewalt, die unaufhörlich viele Regionen der Erde mit Blut tränken" oder durch den verbreiteten Egoismus. Auch die Anmaßung des Menschen, sich selbst zum Maß aller Dinge zu erheben, was " mitunter zu "gefährlichen Verzerrungen des göttlichen Plans für das Leben und die Würde des Menschen, für Familie und Harmonie der Schöpfung" führe, könnten dieser Überzeugung nichts anhaben.

Christen müssten das Leben und die Welt von den "Vergiftungen und Verschmutzungen befreien, die die Gegenwart und die Zukunft zerstören könnten", sagte Benedikt XVI. Diese Bemühung behalte Wert und Sinn auch dann, "wenn wir anscheinend keinen Erfolg haben oder vor der Übermacht feindlicher Kräfte machtlos scheinen". Denn es handle sich um die "große Hoffnung", die auf den Verheißungen Gottes beruht und die den Menschen "Mut gibt und ihr Handeln prägt". (forts) K200900106
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