BZÖ-Grosz: BZÖ verlangt Verbot von Substitol

Regierung muss 2009 ausufernde Drogenproblematik in den Griff bekommen

Wien 2009-01-05 (OTS) - "Drogendealer sind gefährliche Kriminelle. Sie handeln mit dem Tod, vergiften unsere Kinder und Jugendlichen. Im Jahr 2008 hat Österreich den bisherigen, traurigen Rekord an Drogensüchtigen einmal mehr übertroffen", kritisiert der BZÖ-Jugendsprecher NAbg. Gerald Grosz die Untätigkeit der Bundesregierung. "Auf öffentlichen Plätzen und in den Parkanlagen der Großstädte wird ungeniert gedealt. Spielende Kleinkinder verletzten sich mit herumliegenden Heroinspritzen. Polizisten werden von Drogendealern angegriffen und verletzt. Neben der Bundeshauptstadt Wien entwickeln sich die Landeshauptstädte zu Hochburgen der Substitol-Dealer. Mittlerweile ist Substitol die gefährlichste und am meisten verbreitete "Ersatz"-Droge in Österreich. Hier entwickeln sich die pharmazeutischen Betriebe offensichtlich zu den größten staatlich anerkannten, legalen und unterstützen "Drogendealern" des Landes", kritisiert Grosz die Weigerung der Bundesregierung ein Verbot von Substitol in Österreich umzusetzen.

Das BZÖ werde daher im Jahr 2009 auf eine Lösung dieses ausufernden Problems drängen und schlägt ein Maßnahmenpaket zur Bekämpfung der Drogenkriminalität vor. Die Gemeinden und Länder sollen von der Möglichkeit der Verordnung von Schutzzonen insbesondere rund um öffentliche Plätze, Parkanlagen, Schulen, Kindergärten und Kindertagesheimen Gebrauch machen. Das Verbot von Substitol sei längst notwendig, da Substitol längst keine "Ausstiegs- sonder eher eine Einstiegsdroge" sei, so der Jugendsprecher. Zudem fordere das BZÖ eine Verdoppelung der Strafrahmen für Drogendealer. "Nach wie vor werden gewerbsmäßige Drogendealer nicht mit der vollen Härte des Gesetzes bestraft. Drogendealer sind verabscheuungswürdige Mörder an unschuldigen Jugendlichen und gehören auch wie Mörder einer Bestrafung zugeführt", so der Jugendsprecher abschließend

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