Metropolit Staikos hält am 6. Jänner Wasserweihe am Donaukanal

Bei der eindrucksvollen orthodoxen Feier wird auch an die Verpflichtung der Christen zum Schutz der Umwelt erinnert

Wien, 4.1.09 (KAP) Auch heuer findet wieder am Epiphaniefest (6. Jänner) in Wien die Große Wasserweihe statt: Der Wiener griechisch-orthodoxe Metropolit Michael Staikos wird um 13 Uhr - nach der festlichen Liturgiefeier in der orthodoxen Dreifaltigkeitskathedrale am Fleischmarkt um 10 Uhr - am Donaukanal unweit der Schwedenbrücke die Wasserweihe vornehmen. Auch die Priester und Gläubigen der rumänisch-orthodoxen und der bulgarisch-orthodoxen Kirche werden an der Feier teilnehmen.

Der Metropolit taucht bei der Feier drei Mal das Kreuz ins Wasser. Die Große Wasserweihe erinnert an die Taufe Jesu im Jordan und gilt als symbolische Weihe der gesamten Natur und Schöpfung. Zugleich wird damit an die Verpflichtung jedes Christen erinnert, sich für den Schutz der Umwelt einzusetzen. Die Wasserweihe gehört zu den eindrucksvollsten Feiern der orthodoxen Kirche.

Die Große Wasserweihe findet jeweils am Fest "Epiphanie" oder "Theophanie" (Erscheinung des Herrn) statt. Es ist der letzte Tag der 12-tägigen Weihnachtsperiode. Dieses Fest wird im Ökumenischen Patriarchat von Konstantinopel - zu dessen Jurisdiktion die Metropolis von Austria gehört - wie in der Westkirche am 6. Jänner gefeiert. In den anderen orthodoxen Kirchen gibt es unterschiedliche Daten: Einige Patriarchate und Landeskirchen orientieren sich wie Konstantinopel am Gregorianischen Kalender, andere (wie die russisch-orthodoxe Kirche) folgen dem Julianischen Kalender und feiern Weihnachten erst am 7. Jänner.(ende)
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